Unsere Medienberater: Das gibt ‘ne Anzeige!

Mitarbeiter im Porträt

In einem Zeitungsverlag gibt es viele Abteilungen, die am Ende des Tages dafür sorgen, dass auch am nächsten Tag eine Zeitung erscheinen kann. Einen ganz wesentlichen Anteil hieran haben unsere Medienberater.

Unna

, 14.02.2020, 13:31 Uhr / Lesedauer: 3 min
Unsere Medienberater: Das gibt ‘ne Anzeige!

Ein Lächeln, so breit wie die Produktpalette: Das sind die Medienberater des Zeitungsverlages Rubens. Am Schreibtisch: Dieter Hubschmid. Stehend von links: Mark Gorke, Michael Just, Kristina Volkmann, Giannina Lappas, Robin Katthöfer, Jonas Schwering und Kerstin Schmölz. © Udo Hennes

Für die Produkte des Zeitungsverlags Rubens gibt es zwei großen Kundenstämme. Der erste, das sind die Leser, die sich über die neuesten Nachrichten aus dem Kreis Unna und der Welt informieren wollen. Der zweite große Bereich sind die Anzeigenkunden, die die Leser gerne über ihre Angebote und Leistungen informieren möchten. Für beide Bedürfnisse gibt es die unterschiedlichsten Angebote.

Print- und Online-Werbung

Während die Leser entscheiden können, ob sie lieber online oder in der gedruckten Zeitung lesen möchten, können die Anzeigenkunden genauso entscheiden, wo ihre Werbung stehen soll. Damit sie das beste Produkt für ihre Werbung finden, helfen ihnen unsere Medienberater. Eine von ihnen ist Kristina Volkmann. Sie erklärt: „Es gibt Print- und Online-Werbung. Wo sich welcher Sporthändler oder Supermarkt seinen potenziellen Kunden am besten präsentieren kann und welche unserer Produkte dafür am besten geeignet sind, das besprechen wir dann mit unseren Anzeigenkunden.“

Man sieht es ihr nicht an, aber Kristina Volkmann gehört zu den erfahrensten Medienberatern des Verlags. Fast zehn Jahre ist sie schon dabei. „Es sind bei uns hauptsächlich langjährige Stammkunden, die wir betreuen, aus der Erfahrung und der langen Zeit, die die Anzeigenkunden schon von uns betreut werden, wissen wir und die meisten Kunden schon vorher, was am besten funktioniert.“

Seit 1975 dabei: Dieter Hubschmid

Einer der noch länger, noch viel länger dabei ist, heißt Dieter Hubschmid. 1975 hat er seine Ausbildung zum Industriekaufmann beim Zeitungsverlag Rubens begonnen. Das waren komplett andere Zeiten, und wenn jemand über die Entwicklung des Anzeigengeschäftes der vergangenen fünfundvierzig Jahre im Hause Rubens Bescheid weiß, dann der Kollege Hubschmid, denn seinem Ausbildungsbetrieb wird er bis zum Renteneintritt in diesem März treu geblieben sein.

Basteln mit Schere und Klebstoff

„Früher war das ja alles ganz anders“, holt er aus. „Da haben wir noch mit Schere und Klebstoff gebastelt. Der Kunde kam mit seinen Katalogen zu uns oder vielmehr, wir kamen zu den Kunden, wie zum Beispiel zu Schnückel, und dann ging es los mit Pinzette und ganz viel Fingerspitzengefühl.“ Das Ergebnis wurde dann im Papierumbruch – natürlich alles noch schwarz-weiß – auf die Seiten gebracht. Aber bis dahin war es oftmals ein ziemlicher Spießroutenlauf.

In Zeiten, in denen es noch kein Fax oder dergleichen gab, mussten die Anzeigenberater selbst die Beine in die Hand nehmen. Hubschmid erinnert sich: „Wir sind damals persönlich zu Walter Schnückel ins Büro gegangen, dort lagen dann fein ausgeschnitten die Fotos für die Anzeige und die vorbereiteten Texte. Das haben wir uns dann abgeholt und sind in die Technik marschiert, wo die Einzelteile dann zusammengesetzt wurden. Mit diesem Seitenscribbel sind wir dann wieder zu Schnückel und haben den Korrekturabzug vorgelegt. Es konnte sein, dass wir manchmal zwei, dreimal hin- und hergelaufen sind, bis alle zufrieden waren.“

Mit der Zeit ist das Geschäft natürlich durch die technischen Entwicklungen einfacher geworden, aber in den Siebzigern gab es eben noch nicht mal ein Fax, und die Anzeigenberater mussten beim Kunden alles haarklein mitschreiben. „Das war schon ein Stück mehr Handwerk, was wir damals gemacht haben. Auch der persönliche Kontakt war damals viel enger. Wir waren ja jede Woche da, und nicht nur bei Schnückel, wobei es da noch eine Besonderheit gab. Im Kaufhaus war früher unten ein Supermarkt. Für die haben wir auch die Lebensmittelanzeigen gemacht. Da ging man dann hin und holte sich die aktuellen Preise ab, und dann wurde das jedes Mal neu gesetzt“, berichtet Hubschmid und wird fast ein bisschen nostalgisch.

Unsere Medienberater: Das gibt ‘ne Anzeige!

Andreas Grimm kümmert sich um das Anzeigengeschäft, das außerhalb des Kreises Unna liegt, und ist dafür auch schon mal in ganz Deutschland unterwegs. © Udo Hennes

Heute ist das natürlich alles einfacher, für beide Seiten. Die Anzeigen kommen oft in fertiger Fassung und werden nur noch platziert.

Das ist ein großer Vorteil, wenn es mal schnell gehen muss. Und schnell gegangen ist es zum Beispiel im Jahr 2019. Medienberater Mark Gorke ist immer noch ein bisschen aus dem Häuschen: „Bang Boom Bang hat 20-Jähriges gefeiert, da haben wir natürlich im MonTakt ein großes Kollektiv gehabt, wir konnten gar nicht so schnell gucken, wie die Anzeigenflächen verkauft waren. Der Film ist nicht nur damals geil gewesen, der hat seinen Zauber bis heute bewahrt.“

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