Unser Nachwuchs: Darum lohnt sich die Ausbildung als Medienkaufmann/-frau Digital und Print

Azubis im Porträt

Aus dem Hause Rubens stammen nicht nur Nachrichten und Druckprodukte, sondern auch die Fachkräfte, die sie herstellen. Und dazu gehört weit mehr als nur eine gute Redaktion.

Unna

, 14.02.2020, 13:17 Uhr / Lesedauer: 4 min
Unser Nachwuchs: Darum lohnt sich die Ausbildung als Medienkaufmann/-frau Digital und Print

Die Azubis aus dem Zeitungsverlag Rubens stecken auch hinter dem Kinospot des Hellweger Anzeigers, der im Juni 2019 im Kinorama Unna seine Premiere feierte. © Udo Hennes

Unsere angehenden Medienkaufleute Digital und Print erklären, warum sie sich bei ihrer Berufswahl für ein modernes Medienunternehmen entschieden haben.

Unser Nachwuchs: Darum lohnt sich die Ausbildung als Medienkaufmann/-frau Digital und Print

Sabrina Wagner © Marcel Drawe

Sabrina Wagner, Auszubildende

Schon sehr früh interessierte ich mich für den Bereich Medien. Mein Wunsch war schon immer, nicht nur die Zeitung zu lesen, sondern auch an ihrem Aufbau und der Gestaltung mitzuwirken. Durch meine Ausbildung beim Zeitungsverlag Rubens bekomme ich nun die Möglichkeit dazu. Am meisten gefällt mir, dass ich zum Teil eigenständige Aufgaben übernehmen darf und dass ich die Möglichkeit habe, die Fotografie einzubinden. Zudem machen mir der Kontakt und der Umgang mit Kunden viel Spaß.

Für welchen Bereich ich mich nach der Ausbildung entscheiden werde, kann ich bisher noch nicht sagen, da ich in den sechs Monaten, in denen ich hier bin, noch nicht die Möglichkeit hatte, alle Bereiche kennenzulernen. Ich könnte mir aber sehr gut Vorstellen, als Medienberaterin oder im Marketingbereich zu arbeiten. In der Zukunft möchte ich den Verlag auf jeden Fall weiterhin unterstützen und mit meiner Arbeit bereichern.

Unser Nachwuchs: Darum lohnt sich die Ausbildung als Medienkaufmann/-frau Digital und Print

Lena Buhl © SABRINA WAGNER

Lena Buhl, Auszubildende

Auf die Stellenanzeige bin ich durch die Zeitung aufmerksam geworden und habe mich direkt darauf beworben. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich mich umorientieren, da mir die Wahl meines Studiums nicht mehr richtig erschien, und somit wählte ich einen kaufmännischen Beruf. Er sollte vielfältig, abwechslungsreich und mit guten Zukunftsaussichten sein. Das Thema Medien interessierte mich schon länger und ich konnte mir vorstellen, in einem Verlag zu arbeiten, um die Entstehung der Produkte (Zeitung, Zeitschriften) von Anfang bis zum Ende zu verfolgen. Da diese Ausbildung auch noch Digitales und Print verbindet, also klassisch und modern, habe ich mich dafür entschieden. Besonders gut daran gefällt mir, dass man direkt in den alltäglichen Arbeitsprozess integriert wird und nicht nur zuschaut. Somit werden Theorie und Praxis von Beginn an miteinander verknüpft. In jeder Abteilung wird sich intensiv Zeit genommen und alles ausführlich erklärt.

Mir gefällt, dass die Ausbildung so vielfältig ist und verschiedene Aspekte miteinbezieht. Man lernt die Buchhaltung, den Anzeigenverkauf, den Vertrieb/Leserservice und das Marketing kennen. Zudem erhält man Einblicke in die Redaktion, die Druckerei und in die Arbeit eines Zustellers.

Für die Zeit nach der Ausbildung könnte ich mir vorstellen, im Bereich Marketing, Leserservice/Vertrieb oder Organisation tätig zu sein, da ich in diesen drei Bereichen meine Stärken voll einbringen kann.

Unser Nachwuchs: Darum lohnt sich die Ausbildung als Medienkaufmann/-frau Digital und Print

Giannina Lappas © SABRINA WAGNER

Giannina Lappas, ganz frisch gebackene Medienkauffrau

Die Wahl des richtigen Ausbildungsberufs ist nicht leicht, deshalb habe ich lange überlegt, was genau ich eigentlich werden möchte.

In einem Stellenportal im Internet stieß ich auf die Anzeige des Zeitungsverlag Rubens für den Ausbildungsberuf „Medienkauffrau Digital & Print“ und war direkt begeistert. Denn das Thema Zeitung hat mich schon immer interessiert, und mit dem Zusatz „Kauffrau“ ist man grundsätzlich breit aufgestellt. Und so ist es auch! Als angehende Medienkauffrau durchläuft man hier im Verlag sämtliche Abteilungen: von der Buchhaltung über die Anzeigenabteilung bis hin zum Servicecenter. Man bekommt also sozusagen ein „Rundumpaket“ mit auf den Weg.

Mittlerweile habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und bin festes Mitglied im Anzeigen-Team. Für mich war diese Ausbildung die absolut richtige Entscheidung.

Unser Nachwuchs: Darum lohnt sich die Ausbildung als Medienkaufmann/-frau Digital und Print

Laura Nimmrich © SABRINA WAGNER

Laura Nimmrich, Auszubildende

Schon lange habe ich großes Interesse an Medien und konnte mir meine berufliche Zukunft in einem Medienhaus gut vorstellen.

Die Medienwelt ist meiner Meinung nach sehr spannend, weil sie immer moderner und komplexer wird. Die Medien durchlaufen momentan große Veränderungen und befinden sich mitten in der Digitalisierung. Diesen Wandel mitzuerleben bzw. mitzugestalten, finde ich aufregend. Zudem ist die Arbeit in einem Medienhaus durch die ständige Aktualität der Nachrichten immer zukunftsorientiert.

Besonders gut gefällt mir die Vielfältigkeit der Ausbildung. Im Vertrieb geht es viel um Kunden und Verwaltung, in der Buchhaltung um Zahlen und bei den Anzeigen um den Verkauf. Neben diesen drei Abteilungen erhalten wir weitere Einblicke in andere Aufgaben des Verlages. Dazu kommen noch die „Azubi-Projekte“, die arbeitsintensiv sind, aber viel Spaß machen – wie z. B. das Organisieren von Veranstaltungen. Bei den Projekten ist dann Teamwork, aber auch Eigenverantwortung gefragt, und das finde ich toll.

Da ich gerade mal im ersten Ausbildungsjahr bin, habe ich noch viele Eindrücke von unserem Verlag vor mir. Nach der Ausbildung würde ich mich natürlich sehr freuen, übernommen zu werden, da ich mir gut vorstellen kann, berufsbegleitend zu studieren. In diesem Sinne freue ich mich auf alles, was noch kommt!

Unser Nachwuchs: Darum lohnt sich die Ausbildung als Medienkaufmann/-frau Digital und Print

Tim Heywinkel © SABRINA WAGNER

Tim Heywinkel, Auszubildender

Als ich mich im Sommer 2017 für die Ausbildung zum Medienkaufmann beim Zeitungsverlag Rubens beworben habe, wusste ich noch nicht so recht, worauf ich mich einstellen sollte. Ich hatte noch kein Abi, aber wollte unbedingt wissen, wo mein Weg nach der Schule hinführt. Ich habe mich schon immer für Medien und Werbung interessiert, und ich fand es wichtig, eine kaufmännische Ausbildung zu machen. Ich habe die Stellenanzeige im Hellweger gesehen und dachte gleich: „Das wäre doch was für mich.“ Beworben habe ich mich aber nicht nur bei Rubens, auch bei anderen Verlagen in der Umgebung. Im Herbst war das Bewerbungsgespräch – mein erstes überhaupt.

Ich muss zugeben, dass ich wenig Hoffnung hatte, die Ausbildung bei Rubens machen zu dürfen. Zum einen wusste ich ja gar nicht, wie man sich richtig bei einem Bewerbungsgespräch verhält. Zum anderen war ich schließlich noch dabei, mein Abi zu machen. So kam ich zu dem Entschluss, dass ich einfach so locker wie möglich in das Gespräch gehe – und wenn es nicht klappt, war es wenigstens eine wertvolle Erfahrung. Auf dem Rückweg klingelte dann mein Handy – die Zusage.

Ich musste nicht lange überlegen und fuhr am nächsten Tag direkt wieder hin, um den Ausbildungsvertrag zu unterschreiben. Besser hätte es nicht laufen können, ich selber komme aus Kamen und bin mit dem Hellweger Anzeiger aufgewachsen.

Besonders gut an der Ausbildung beim Zeitungsverlag Rubens gefällt mir, dass man einen echt guten Einblick in die Abläufe und Prozesse eines Medienhauses bekommt. Das Unternehmen ist weder zu groß noch zu klein, weswegen man selber schon recht früh Verantwortung übertragen bekommt und nicht nur anderen „über die Schulter gucken“ muss.

Mich selbst interessieren vor allem der Verkauf von Medienprodukten, die Vermarktung von Werbeflächen und besonders der Wandel zur digitalen Mediennutzung.

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