Union hofft auf Sensation: „Dortmund ist haushoher Favorit“

Vor zwei Jahren schlug sich Union Berlin im Pokal bei Borussia Dortmund tapfer. Nun peilen die Köpenicker den großen Coup an. Ähnliche Probleme am Einlass wie 2016 soll es nicht mehr geben.

01.11.2018, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Union hofft auf Sensation: „Dortmund ist haushoher Favorit“

Der Trainer von Union Berlin, Urs Fischer. Foto: Armin Weigel/Archiv

Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin will im DFB-Pokal den Mitfavoriten zum Straucheln bringen. Die Köpenicker treten in der Zweitrunden-Partie am Mittwochabend (18.30 Uhr/Sky) bei Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund an und sind großer Außenseiter. Das Wichtigste zum Spiel:

HISTORIE: Bislang traf Union einmal auf Dortmund - vor zwei Jahren gab es das Duell ebenfalls in der 2. Runde. Die Berliner hielten sich auswärts wacker, Steven Skrzybski glich in der 81. Minute den Rückstand nach einem Eigentor von Michael Parensen aus. Doch im Elfmeterschießen versagten Felix Kroos, Stephan Fürstner und Philipp Hosiner die Nerven - am Ende hieß es 0:3.

PERSONAL: Trainer Urs Fischer kann fast auf den ganzen Kader zurückgreifen. Neben dem Langzeitausfall Marc Torrejon fehlt nur Ex-Kapitän Kroos, der sich beim 0:0 gegen Dynamo Dresden eine Verletzung am Sprunggelenk zuzog.

ZITAT: „Zu verlieren haben wir nichts, Dortmund ist haushoher Favorit. Aber das sind solche Spiele, in denen du immer wieder mal eine Überraschung schaffen kannst.“ (Union-Trainer Urs Fischer)

DUELL: Fischer und BVB-Coach Lucien Favre sind sich in ihrer Karriere mehrfach begegnet. Unter anderem arbeitete Fischer als Coach der 2. Mannschaft des FC Zürich, während Favre das Profiteam trainierte. Später hospitierte Fischer bei Favre, als dieser bei Hertha BSC tätig war.

SICHERHEIT: Die Polizei stuft das Spiel als Risiko-Spiel ein. Konkrete Anzeichen für Ausschreitungen gebe es aber nicht, sagte eine Dortmunder Polizeisprecherin. Union erwartet die Unterstützung von rund 8000 Berliner Fans. Ähnliche Probleme wie beim vergangenen Pokal-Duell beider Teams, als es an den Stadion-Einlasstoren zu Tumulten gekommen war, befürchtet der BVB nicht. „Wir haben die Einlasssituation auf der Nordseite völlig neu geregelt“, sagte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge.

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