Umweltverband BUND fordert strengere Gewässerbewirtschaftung

Der Umweltverband BUND hat für NRW vor dem Hintergrund häufigerer Trockenperioden eine strengere Gewässerbewirtschaftung gefordert. Die Landesregierung solle Maßnahmen für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Grund- und Oberflächenwassers ergreifen, forderte der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Donnerstag in Düsseldorf.

27.06.2019 / Lesedauer: 2 min

So dürfe es etwa keine Verlängerungen der wasserrechtlichen Erlaubnisse für die Entwässerung der Tagebau-Gebiete Hambach und Garzweiler geben. Auch solle die Erhebung eines Wasserentnahmeentgelts auf die Landwirtschaft ausgedehnt werden. „Immer mehr Oberflächengewässer fallen im Sommer trocken, auch wegen der gesunkenen Grundwasserstände“, erklärte BUND-Gewässerexpertin Monika Raschke. Illegale Entnahmen - auch der Landwirtschaft - verschärften die Situation zusätzlich.

Die zuständigen Wasserbehörden müssten die Genehmigungspraxis stärker koordinieren und die Entnahmepraxis besser kontrollieren, forderte der Umweltverband. Auch müsse die Landesregierung eine bessere landwirtschaftliche Beratung sicherstellen.

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