Umleitung für R19 und Buslinie 530: Vier Haltestellen fallen bis zum 7. Februar aus

Cappenberger Straße

Die Kreuzung Cappenberger Straße/Am Vogelsberg/Friedhof in Lünen wird noch einmal voll gesperrt. Das hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr zwischen Lünen und Cappenberg.

Cappenberg, Lünen

, 29.01.2020, 17:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf der Cappenberger Straße ist die Asphaltdecke schon aufgezogen.

Auf der Cappenberger Straße ist die Asphaltdecke schon aufgezogen. © Arndt Brede

Anlieger und Busse konnten in den letzten Wochen Cappenberger Straße und Brauereiknapp trotz der nicht abgeschlossenen Straßenarbeiten dort schon wieder nutzen. Damit ist ab Montag, 3. Februar, erst mal wieder Schluss.

Dann wird nämlich in Lünen die Kreuzung Cappenberger Straße/Am Vogelsberg/Friedhof noch einmal voll gesperrt. Anwohner des Struckmannsbergs können aus ihrer Straße dann nur links abbiegen. Die Einfahrt in die Straßen am Vogelsberg und die Zufahrt zum Friedhof von der Cappenberger Straße aus ist nicht möglich.

Betroffen von der Umleitung sind R19 und 530

Das hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr, wie die VKU erklärt. Im Zeitraum vom 3. bis zum 7. Februar kündigt sie eine Umleitung an, von der die Busse R19 und 530 betroffen sind. Vier Haltestellen der Linien entfallen für den angegebenen Zeitraum: Gottfriedstraße, Bergkampstraße, Waldfriedhof und Kriegerdenkmal.

Zwischen der Haltestelle Schloß Cappenberg und Kampmann in Bork wird für die Linie R19 ein Shuttleverkehr eingerichtet. Dieser hält auch an den Haltestellen Oberförsterei, Kreutzkamp, Privatweg und Straßengabelung. So erreichen Fahrgäste den Anschluss an den regulären Linienbus R19 in beide Richtungen.

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Die Linie 530 um 7.07 Uhr ab der Haltestelle Wienecke fährt zunächst bis zum Schulzentrum Brusenkamp. Der Bus nimmt dort Schüler auf und fährt dann zurück über Wienecke und Siebenpfennigsknapp nach Cappenberg. Die Linien 530 von Lünen und Selm fahren einen Schlenker über Kreutzkamp, die Borker Straße und die Laakstraße nach Lünen beziehungsweise nach Selm.

Die Arbeiten sollen bis Ende Februar ganz abgeschlossen sein

Die Vollsperrung dauert nach Schätzung von Straßen.NRW - dem Auftraggeber der Bauarbeiten - vier bis fünf Tage. Vollständig fertig soll die Baustelle dann gegen Ende Februar sein. Und damit deutlich später als eigentlich geplant: Ursprünglich war Straßen.NRW davon ausgegangen, dass die Sanierung der Straße bis zum Ende des Jahres 2019 abgeschlossen sei.

Daraus ist aus verschiedenen Gründen nicht geworden: Zum einen gab es Probleme mit dem Boden, zum anderen wurde erst während der Bauzeit festgelegt, dass zusätzlich noch rund 100 Meter des Geh- und Radweges saniert werden müssen.

Die Sperrung der Durchfahrt von Cappenberg nach Lünen ist insgesamt schon seit dem 15. Oktober 2019 gesperrt. Auch, wenn sich in den vergangenen Wochen immer weniger Autofahrer an die nur für Anlieger und den Busverkehr ausgeschilderte Sperrung hielten.

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