Übergangslösung für Seenotrettung weiter nicht in Sicht

08.10.2019, 20:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die von Bundesinnenminister Horst Seehofer vorangetriebene Übergangslösung zur Rettung von Bootsmigranten kommt kaum voran. Bei einem EU-Innenministertreffen in Luxemburg schloss sich kein Staat offiziell der Einigung von vor zwei Wochen an. Einige Länder zeigten sich immerhin aufgeschlossen. Einen festen Verteilmechanismus für Migranten, die aus dem zentralen Mittelmeer gerettet werden, gibt es aber weiter nicht. Im September war Seehofer noch deutlich optimistischer. Da hatte er sich mit Italien, Malta und Frankreich auf eine Grundsatzeinigung zur Seenotrettung verständigt.

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