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Über 900 Spuckattacken auf Polizisten in NRW

Über 900 Polizisten sind in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr im Dienst bespuckt worden. Das geht aus einer Sondererhebung der NRW-Polizei hervor, über die die „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ berichtet (Donnerstag). „Das haben unsere Beamten nicht verdient, das ist nicht zu akzeptieren“, sagte der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Michael Mertens, der Zeitung.

18.07.2018
Über 900 Spuckattacken auf Polizisten in NRW

Ein Blaulicht auf einem Streifenwagen. Foto: Jens Büttner/Archiv

Die Gewerkschaft fordert, die Streifenwagen mit sogenannten „Spuckhauben“ auszustatten. Diese transparenten Hauben könnten den Klienten bei Bedarf über den Kopf gezogen werden. „Es geht in erster Linie um den Gesundheitsschutz der Beamten“, sagte Mertens. Es gelte, Infektionen etwa mit Hepatitis C zu verhindern. Bei der GdP geht man davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Spuckattacken sogar noch viel höher liegt, weil nicht alle Fälle angezeigt werden.

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