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UNHCR: Mittelmeer tödlichste Route für Flüchtlinge

04.08.2018

Mehr als 1500 Flüchtlinge und Migranten sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit Jahresbeginn im Mittelmeer ertrunken, davon allein 850 im Juni und Juli. Die Zahlen seien deshalb so alarmierend, weil es mehr Todesfälle gebe, aber zugleich immer weniger Menschen in Europa ankämen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Das Mittelmeer sei damit weltweit die tödlichste Seeroute. Rund 60 000 Menschen haben laut UNHCR in diesem Jahr das Mittelmeer überquert. Das sei etwa die Hälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Spanien sei derzeit das Hauptziel.

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