Tüten schleppender Pilzsammler bittet Waldhüter um Transport

Ganz ungeniert hat ein voll beladener Pilzsammler einen Waldhüter am Rothaarsteig bei Siegen um Hilfe gebeten: Der Sammler schleppte nach Angaben des Landesbetriebs Wald und Holz NRW von Donnerstag Tüten voller Pilze durch den Wald - und damit deutlich mehr als er sammeln durfte. Trotzdem fragte er den Angaben nach am Mittwoch einen zufällig vorbeikommenden Ranger, ob der ihn mit seinem Fahrzeug zu seinem eigenen Auto bringen könne. Die Tüten seien so schwer. Schließlich sei doch das Fahrzeug des Waldhüters öffentliches Eigentum, da könne der ruhig mal helfen.

24.10.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch wenn der Ranger ihn stehen ließ, hatte der Sammler trotzdem noch Glück, machte der Sprecher des Landesbetriebs Michael Blaschke deutlich: „Es gibt Förster, die nehmen solchen Leuten die Pilze weg.“ Das Sammeln für den Eigengebrauch sei zwar gestattet, aber trotzdem dürfe niemand „tabula rasa“ machen. Damit sich Pilze vermehren könnten, müssten vor allem die älteren stehenbleiben. Der Wald sei schließlich kein Selbstbedienungsladen.

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