Thermo Sensor will in den nächsten fünf Jahren kräftig wachsen

dzUnternehmens-Besichtigung

Seit einem guten halben Jahr produziert die Firma Thermo Sensor am neuen Standort im Wahrbrink. In fünf Jahren schon könnten sich Mitarbeiterzahl und Umsatz verdoppelt haben.

Werne

, 13.11.2018, 11:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese optimistische Perspektive stellte Firmenchef Waldemar Dobslaff vor. „Wenn die Rahmenbedingungen so bleiben“, sagt er. Bedeutet, wenn die Konjunktur weiter brummt und die Nachfrage nach Temperatur-Fühlern, zum Beispiel aus der Autoindustrie, so bleibt.

„Wir werden auch künftig weitere Mitarbeiter benötigen.“
Waldemar Dobslaff, Chef der Firma Thermo Sensor

Die Familie Dobslaff hatte am Montagabend, 12. November 2018, knapp 70 Vertreter der Werner Aktionsgemeinschaft „Wir für Werne“ zu Gast. Seit einigen Jahren ist es üblich, beim sogenannten Tacheles-Abend ein örtliches Unternehmen zu besuchen und sich dort auszutauschen.

Der 63-jährige Firmenchef begrüßte gemeinsam mit Wir für Werne-Vorsitzendem Michael Zurhorst und gab dann einen Überblick über Geschichte und Zukunft seines Unternehmens.

Angefangen 1994 mit drei Leuten in Bönen, arbeiten heute am neuen Firmensitz im Wahrbrink, in Sichtweite des Amazon-Logistikzentrums, rund 200 Mitarbeiter. Trotz intensiver Anstrengung, weitere der Teile der Fertigung zu automatisieren, „werden wir auch künftig weitere Mitarbeiter benötigen“, so Dobslaff. Er schätzt, dass die Belegschaft in fünf Jahren auf „350 bis 400 Leute anwächst“

Umsatz steigt in 2-Millionen-Euro-Schritten

Ähnliche Steigerungsraten peilt er für den Umsatz an. Der liege in diesem Jahr nur moderat um acht Prozent zu, „was mit dem Umzug zu tun hat“, sagt Dobslaff. Von 18 Millionen Euro Umsatz in 2018 plant er eine Steigerung auf 20 Millionen im nächsten und 22 Millionen im übernächsten Jahr.

  • Bauteile von Thermo Sensor fänden sich fast überall. „Es gibt kaum Betriebe, in denen nicht die Temperatur gemessen wird“, sagt Waldemar Dobslaff. Zum Beispiel in der Stahlproduktion oder auch der Lebensmittelbranche.
  • So stellt das Unternehmen beispielsweise Sensoren für Dampfgar-Geräte her.
  • Derzeit produziert die Werner Firma gut zwei Millionen Thermo-Fühler pro Jahr und benötigt dafür fünf Millionen Drehteile.
  • 2014 fiel die Entscheidung für den Umzug von Bönen nach Werne.
  • 2016 war Baubeginn. Umzug von Bönen Ende vergangenen Jahres, die Arbeitsplätze der Filiale bei Leipzig kamen im Januar und Februar hinzu.
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