Teil des Leezenpatts in Lünen-Süd liegt nach Vandalismus im Dunkeln

dzZerstörte Leuchten

Auf einem wichtigen Abschnitt des beliebten Leezenpatts in Lünen-Süd ist schon seit Wochen die Beleuchtung kaputt. Immerhin: Eine Lösung des Problems ist in Sicht.

Lünen-Süd

, 16.11.2018, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Tage werden immer kürzer: Da fühlt man sich auf einem unbeleuchteten Fuß- und Radweg nicht nur unsicher, da kann es auch gefährlich werden. Genau das hat Walter Jaworek aus Lünen-Süd der Stadt am 9. und ein zweites Mal am 31. Oktober über die Bürger-App gemeldet.

Denn der beliebte Leezenpatt liegt im Abschnitt etwa zwischen Bebelstraße und Preußenhafen im Dunkeln. „Insgesamt sind 12 Laternen nicht in Betrieb“, teilte Jaworek der Stadt und jetzt auch unserer Redaktion mit. Und er wunderte sich: Man habe ihm zwar seitens der Stadt mitgeteilt, „dass man den zuständigen Bereich informiert hat“, doch geschehen sei nichts.

Stadtwerke sind zuständig

„Wir haben unmittelbar nach der Meldung die Stadtwerke informiert“, sagte Stadtsprecher Benedikt Spangardt. Und im Feld der Stadtwerke liegt der Ball nun. „Am Leezenpatt-Abschnitt zwischen Kiosk Preußenhafen und Bebelstraße wurden in diesem Jahr mutwillig sechs Leuchten in unterschiedlichen zeitlichen Abständen zerstört“, erklärte Stadtwerke-Sprecherin Jasmin Teuteberg. Der oder die Täter hätten es geschafft, die Masten auf einer Höhe von 80 Zentimetern abzubrechen. Dort verjünge sich der Laternenmast nach oben.

Dafür, dass mittlerweile 12 Laternen nicht mehr leuchten, obwohl nur sechs sichtbar beschädigt sind, und in dem Abschnitt des Leezenpatts nun völlige Dunkelheit herrscht, dafür haben die Stadtwerke eine Erklärung. Sie wollen sie aber nicht veröffentlicht sehen. Sonst, so befürchtet das Unternehmen, könnten böswillige Menschen erfahren, wie man Laternen lahmlegt.

Modelle mit stärkerem Mast

Dass die kaputten Laternen noch nicht repariert sind, hängt laut Stadtwerken mit einem geplanten Modellwechsel zusammen. Man habe der Stadt eine Variante mit einem stärkeren Mast vorgeschlagen und Angebote eingeholt. „Mittlerweile sind die neuen Leuchten beauftragt und das Material ist so gut wie vollständig eingetroffen“, so Stadtwerke-Sprecherin Jasmin Teuteberg. Die Arbeiten seien für die 48. Kalenderwoche geplant, somit für die Zeit vom 26. bis 30. November.

Die Gesamtkosten beziffern die Stadtwerke mit 15.000 bis 16.000 Euro.

  • Die Mängel-App der Stadt Lünen kann für die Betriebssysteme Android und iOS in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden.
  • Bürger können sich auch unter Tel. (02306) 104-2020 über das Bürgertelefon an die Stadtverwaltung wenden oder eine Mail schreiben: buergertelefon@luenen.de
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