„Tatort“-Regisseur lobt Laschet nach gemeinsamen Dreh

Studio statt Staatskanzlei: Nachdem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) einen kurzen Dreh für den Neujahrs-„Tatort“ der ARD übernommen hat, ist der Regisseur voll des Lobes. „Herr Laschet hat das super gemacht“, sagte Jan Georg Schütte der Deutschen Presse-Agentur: „Gut vorbereitet, Text gelernt, flüssig gesprochen – Wir haben hinterher noch gescherzt, dass ihm – wenn ihm das irgendwann mit der Politik nicht mehr gefällt – eine große Karriere als Schauspieler blühen könnte.“

19.12.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

So weit seien die beiden Berufe seiner Meinung nach „auch nicht auseinander“, sagte der Regisseur der Deutschen Presse-Agentur. Tatsächlich spielt sich Laschet in der Folge „Das Team“ selbst. In einer zweiminütigen Szene schwört er als Ministerpräsident sieben Kommissare ein, die eine Mordserie an Polizisten aufklären sollen. Darunter das Dortmunder „Tatort“-Team und Filmstar Ben Becker.

Laschet schrieb Anfang der Woche bei „Instagram“, das Regisseur Schütte ihm das Angebot gemacht habe, mitzuspielen. „Tatort ist eine Institution seit fast 50 Jahren, Kult am Sonntagabend“, so Laschet. Das „besondere, neue improvisierte Tatort-Projekt mit 7 Kommissaren“ habe er „gerne unterstützt“.

Der preisgekrönte Regisseur Schütte ist bekannt für Drehs ohne festes Drehbuch. In der Folge „Das Team“ inszeniert er ein improvisiertes Kammerspiel, bei dem die Ermittler eine Mordserie an Kollegen aufklären sollen. Gedreht wurde in Siegburg. Der „Tatort“ wird am 1. Januar 2020 um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

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