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„Task Force“ soll Probleme im Strafvollzug in NRW beheben

Mit einer neuen Steuerungseinheit will Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU) drängende Probleme im Strafvollzug effektiver bewältigen. Heute stellt er dazu in Düsseldorf eine „Task Force“ vor, die direkt im Ministerium angesiedelt werden soll.

08.08.2018
„Task Force“ soll Probleme im Strafvollzug in NRW beheben

Peter Biesenbach (CDU), Justizminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Der Bund der Strafvollzugsbediensteten sieht reichlich Handlungsbedarf in den Justizvollzugsanstalten. Größtes Problem sei weiterhin Personalmangel, sagte der Landesvorsitzende Peter Brock der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Schon jetzt gebe es im allgemeinen Vollzugsdienst etwa 400 offene Stellen - bei insgesamt rund 8300 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Justizvollzug.

Nötig seien nachhaltige Werbekampagnen für den Beruf, aber auch attraktivere Arbeitsbedingungen, unterstrich Brock. Dazu gehöre auch der Abbau der Überbelegung in den Anstalten, die zahlreiche Problemlagen mit sich bringe.

In NRW gibt es 36 Justizvollzugsanstalten mit 18 500 Haftplätzen sowie fünf Jugendarrestanstalten mit knapp 240 Plätzen.

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