Tag beginnt für Pendler in NRW mit Staus und Behinderungen

Ein guter Morgen sieht für Pendler anders aus. Egal ob Bonn, Dortmund, Duisburg oder Essen: Die Staukarte stand am Dienstag für viele Autobahnen auf Rot.

08.10.2019, 07:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenige Tage vor dem Beginn der Herbstferien mussten die Pendler in Nordrhein-Westfalen am Dienstagmorgen teils viel Geduld mitbringen. Auf zahlreichen Autobahnen im Bundesland kam es am Morgen immer wieder zu Staus oder stockendem Verkehr - die Gesamtstaulänge wuchs im Laufe des Morgens zeitweise auf fast 500 Kilometer an. Den längsten Stau gab es am Morgen zunächst nach einem Unfall auf der A4 (Olpe-Köln), wo sich die Reisezeit in einem bis zu zehn Kilometer langen Stau um rund eine Stunde verlängerte. Hier war während der Bergungsarbeiten nur ein Fahrstreifen frei.

Wer auf der A46 von Wuppertal in Richtung Düsseldorf unterwegs war, musste laut WDR-Staumelder mehr als 50 Minuten zusätzliche Fahrtzeit einplanen. Zwei Staus, einer zwischen Wuppertal-Barmen und Haan-Ost, der zweite zwischen dem Kreuz Hilden und Düsseldorf-Süd, sorgten für Behinderungen.

In einem Industriegebiet in Bönen prallten aus zunächst unklaren Gründen ein Auto und ein Lastwagen zusammen. Der Lastwagen verlor mehrere hundert Liter Kraftstoff. Es bildeten sich Rückstaus bis zu den Autobahnen A1 und A2 sowie nach Hamm.

Auch auf der Autobahn 40 stockte der Verkehr zwischen Dortmund und Essen an mehreren Stellen. Wer die Strecke komplett zu bewältigen hatte, musste zeitweise mit einer Verzögerung von mehr als 30 Minuten rechnen. Mehrere kleinere Staus bremsten den Verkehr auch rund um Bonn und Duisburg aus.

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