Täglich hunderte Unterschriften für Fahrradgesetz

Fahrradfahren soll angenehmer und vor allem sicherer werden - das wünschen sich die Mitglieder der Initiative „Aufbruch Fahrrad“. Sie fordern: NRW soll ein eigenes Fahrradgesetz bekommen.

02.10.2018, 09:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Täglich hunderte Unterschriften für Fahrradgesetz

Eine Frau fährt mit ihrem Fahrrad neben Autos auf einer Straße. Foto: Marius Becker/Archiv

Drei Monate nach dem Startschuss für die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ sind bereits 111 Vereine beigetreten. Das Bündnis setzt sich für ein Fahrradgesetz ein, das den Radverkehr in NRW sicherer und komfortabler machen soll. „Im Moment flattern täglich hunderte Unterschriften ins Postfach“, sagte die Vorsitzende des Kölner Vereins „Radkomm“, Ute Symanski. Die Aktion sei sehr gut angelaufen. „Radkomm“ hatte die Initiative angestoßen.

Bei den Mitgliedern der Initiative gebe es eine große Bandbreite „von großen Vereinen wie Greenpeace bis hin zu Nachbarschaftsinitiativen und Sportvereinen“, sagte sie. An aktuell fast 400 Sammelstellen tragen die Mitglieder Unterschriften zusammen, damit sich der Landtag mit ihren Forderungen befasst. Die Fahrrad-Aktivisten wünschen sich unter anderem einen weiteren Ausbau der Radwege, kostenlose Fahrradmitnahme im Nahverkehr und ein größeres Angebot an Abstellplätzen. Bis Juni 2019 wird weiter gesammelt, dann müssen mindestens 66 000 Unterschriften zusammengekommen sein.

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