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SuS Rünthe will von Favoritenrolle noch nichts wissen

dzFußball

Auch in der Kreisliga B (2) beginnt die neue Saison und die jeweiligen Trainer haben gleich mehrere Aufstiegskandidaten auf ihrem Zettel.

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 09.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Einer dieser Kandidaten ist sicherlich der SuS Rünthe. Insgesamt 14 Neuzugänge, darunter auch 5 Stammspieler der letztjährigen Bezirksligamannschaft des VfL Kamen, gehen für den SuS im kommenden Spieljahr auf Punktejagd. Trainer Engin Abali freut sich über einen großen Kader, der sowohl qualitativ als auch quantitativ deutlich besser bestückt ist als im vergangenen Spieljahr. Als Favoriten auf die Meisterschaft sieht Abali sein Team allerdings nicht unbedingt. „Wir wollen gut in die Saison kommen und uns möglichst im oberen Tabellendrittel fest spielen. Wenn uns das in der Hinserie gelingt, können wir im neuen Kalenderjahr immer noch schauen, ob wir ganz oben angreifen“, backt der Coach kleinere Brötchen und sieht eher die Absteiger aus Weddinghofen und Billmerich sowie die Kaiserauer Reserve als Titelaspiranten an.

VfK Weddinghofen will oben angreifen

Lokalrivale VfK Weddinghofen geht die Favoritenfrage indes ein wenig offensiver an. „Klar wollen wir als Absteiger oben mit angreifen und möglichst schnell wieder hoch“, gibt VfK-Übungsleiter Olaf Barnfeld die Marschrichtung vor. Mit der Vorbereitung sind die Weddinghofener durchaus zufrieden. „Wenn wir verletzungsfrei bleiben und vielleicht noch eine Schüppe drauflegen, bin ich relativ optimistisch“, lobte Barnfeld vor allem die Neuzugänge, die bislang einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben.

BR Billmerich stellt eine eingespielte Truppe

Mitabsteiger BR Billmerich geht mit einer eingespielten Truppe in die neue Saison. Mit Pascal Krzystek und Dag Biber haben die Blau-Roten lediglich zwei Abgänge zu verzeichnen, dafür kann Trainer Flurim Ramaj in der B-Liga mit den beiden Jugendspielern Jonas Eckhoff und Louis Zupancic bauen. Als Saisonziel gab der Coach eine Platzierung im oberen Mittelfeld an. „Der direkte Wiederaufstieg ist nicht unbedingt unser Ziel. Dafür kenne ich die Liga nicht so gut und wir müssen schon ziemlich verletzungsfrei durch die Saison kommen. Wir haben allerdings eine gestandene Truppe, wenn wir am Ende oben stehen sollten, nehmen wir das natürlich gerne mit“, erläuterte Ramaj die Saisonziele.

SV Afferde setzt sich Klassenerhalt zum Ziel

Ganz andere Ziele muss sich hingegen der SV Afferde stecken. „Wir haben leider kurz vor Ende der Transferfrist zahlreiche Leistungsträger verloren, die uns zuvor für die kommende Saison zugesagt haben. Das war natürlich eine herbe Enttäuschung, auf die wir nicht mehr reagieren konnten“, schildert Afferdes Trainer Dirk Franke den „Transfersommer“ in Afferde. Mit einer entsprechend dünnen Personaldecke geht der SVA in die kommende Spielzeit, in der Franke die Liga noch mal deutlich stärker einschätzt als im vergangenen Jahr. „Unser Ziel kann nur sein, dass wir es irgendwie schaffen zwei Teams hinter uns zu lassen“, weiß Franke, was die Stunde geschlagen hat. Die ersten Heimspiele müssen die Afferde im übrigen auf der Platzanlage des TuS Alteheide austragen, der der SVA-Platz über den Sommer aufgebessert wird und die Arbeiten noch nicht fertig gestellt werden konnten.

SuS Lünern will schnell ins Mittelfeld

Eine gänzlich andere Stimmung herrscht indes im Unnaer Osten bei Aufsteiger SuS Lünern. Unverhofft stieg der SuS am Ende doch noch in die Kreisliga B auf, die verspätete Aufstiegsfeier steigt im übrigen am heutigen Freitagabend. „Wir freuen uns natürlich, dass wir schnell wieder zurückkehren konnten. Die Feier heute Abend soll zugleich auch ein Saisonauftakt sein“, gibt Lünerns Trainer Adri Brügmann zu Protokoll. Verstärkt haben sich die Grün-Weißen mit drei gestandenen Spielern (Christian Klon, Timo Schröer und Oliver Mitev), zudem blieb der Kader der Aufstiegsmannschaft komplett zusammen. „Wir wollen mit dem Abstieg möglichst schnell nichts zu tun haben und uns im Tabellenmittelfeld festsetzen“, so das Saisonziel des Aufsteigers.

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