Der heimische Oberligist SuS Oberaden steht als Tabellenvorletzter erneut unter Zugzwang. Der Gegner ist am Freitagabend abermals kein schlechter.

von Mats-Yannick Roth

Oberaden

, 10.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Oberliga: SuS Oberaden - VfL Mennighüffen.

Nach dem schwachen letzten Wochenende, als der heimische Oberligist SuS Oberaden zunächst aus dem Kreispokal und dann aus einem gut besetzten Vorbereitungsturnier in Haltern-Sythen sang- und klanglos ausschied, soll in dieser Woche alles besser werden. Die „Cobras“ starten in das neue Kalenderjahr mit dem selbst gesteckten Vorsatz, die tollen Eindrücke aus den vergangenen Heimspielen zu bestätigen. Gegen den VfL Mennighüffen peilt die Truppe von Spielertrainer Alexandros Katsigiannis den dritten Sieg in der Römerbergsporthalle in Folge an. Dieser ist auch bitter nötig: Da Oberaden auswärts in dieser Saison noch immer ohne Punkt dasteht, müssen in gewohnter Umgebung umso dringender die Zähler her, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Gelingt den Grün-Weißen heute Abend der vierte Saisonsieg, klettern sie mindestens bis Samstag auf jeden Fall auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Ein lohnenswertes Ziel, wie Spielertrainer Katsigiannis befindet: „Wir haben in dieser Woche den Fokus noch einmal auf das Zusammenspiel und die Passsicherheit gelegt. Das wird neben einer kämpferischen Einstellung und der nötigen Geduld ganz wichtig werden.“ Der SuS-Coach bezeichnete den Kontrahenten zwar als „gestandenen Oberligisten“, sieht seine Mannen aber auf keinen Fall chancenlos. Das Hinspiel ging mit 30:18 am Ende zwar deutlich Mennighüffen, der VfL zeige auswärts aber häufig „ein anderes Gesicht“. In der Tat holte das Team aus Löhne nur vier seiner 15 Punkte in fremden Hallen, diese aber immerhin gegen Oberadens direkte Abstiegskonkurrenz Möllbergen und Harsewinkel.

Wie in Westfalens Handball-Oberhaus üblich ist Mennighüffen durchgehend stark besetzt. Im Hinspiel setzten den „Cobras“ vor allem der polnische Ex-Vizeweltmeister Tomasz Tluczynski auf Linksaußen sowie die Köster-Brüder Jonas und Mats auf der rechten Angriffsseite ziemlich zu. Mit nur 18 geworfenen Toren stellte der SuS zum Saisonstart außerdem seinen schlechtesten Offensivwert auf. Die Zielsetzung lautet aus Oberadener Sicht trotz des Negativerlebnisses aus der Hinrunde, einen doppelten Punktgewinn einzufahren. Katsigiannis und sein Team hoffen dabei auf ähnlich starke Zuschauerresonanz wie beim letzten Auftritt gegen die TSG Harsewinkel, als mit dem 37:28-Saisonsieg der höchste Saisonerfolg eingefahren wurde.

Personell sieht es zum ersten Ligaspiel im neuen Jahr gut aus auf Oberadener Seite. Während der Trainingswoche fehlte lediglich Kreisläufer Bastian Herold aus gesundheitlichen Gründen, der aber bis heute Abend wohl wieder einsatzfähig sein wird. Ansonsten können die „Cobras“ in Bestbesetzung auflaufen und den Start in die Rückrunde angehen. Fr. 20.00

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