Sturmschaden zu Sim-Jü: Entwurzelter Baum hält Feuerwehr in Atem

Sturmschaden

Die Feuerwehr musste am Dienstagnachmittag zu einem Einsatz an den alten Zechenradweg an der Brede ausrücken. Der Sturm hatte einen Baum entwurzelt und stellte eine Gefahr für Radfahrer dar.

Werne

30.10.2018, 19:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sturmschaden zu Sim-Jü: Entwurzelter Baum hält Feuerwehr in Atem

Der Sturm hat am Dienstag einen Baum entwurzelt. © Freiwillige Feuerwehr Werne

Der Sim-Jü-Wachdienst der Freiwilligen Feuerwehr Werne musste am Dienstag (30. Oktober) um 17.15 Uhr zu einem Sturmschaden ausrücken. Auf dem alten Zechenradweg an der Brede zwischen den Unternehmen Hörmann und Klingele war eine alte Weide entwurzelt worden und versperrte den Radweg.

Da die Weide im Dunkeln nicht erkennbar war, ging Gefahr für Radfahrer aus und die Feuerwehr musste tätig werden. Zunächst sicherte die Feuerwehr den Radweg, bevor die zwölf Einsatzkräfte den Baum mit der Motorsäge in Teile zerschnitten. Die Arbeit war schnell erledigt, sodass der Radweg gegen 18 Uhr der Polizei übergeben werden konnte.

Schon den ganzen Tag gab es vom Deutschen Wetterdienst Sturmwarnungen mit Prognosen über Böen bis Sturmstärke (Bft 10).

Traditionelle Beteiligung der Löschgruppen

Nach Beendigung des Einsatzes konnte die diesjährige Sim-Jü-Bereitschaft der Feuerwehr Werne aufgelöst werden. Die vier Einsätze - ein ausgelöster Heimrauchmelder, zwei vermutlich mit einer Hochspannungsleitung kollidierte Schwäne, eine 24 Kilometer lange Ölspur und schließlich der Sturmschaden - zeigen aus Sicht der Feuerwehr, dass die Wachbesetzung zu den Zeiten, wo die Stadt durch viele Kirmesbesucher voll ist, auch weiterhin sinnvoll ist.

Traditionell beteiligen sich alle Löschgruppen und -züge an der Wachbesetzung. Der Samstag wird durch Stockum übernommen, der Sonntag durch Langern. Montags besetzt Holthausen die Wache und der LZ 1 stellt den Brandsicherheitsdienst zum Feuerwerk. Der LZ 1 übernimmt dann schließlich die Besetzung am Dienstag.

Lesen Sie jetzt
An Sim-Jü-Tagen

Feuerwehr-Einsätze: Ölspur durch Werne und tote Schwäne

Eine kilomterlange Ölspur vom Bahnhof Werne über Stockum bis nach Hamm machte der Feuerwehr am Montagabend viel Arbeit. Und Sonntag gab’s auch noch zwei tote Schwäne. Von Jörg Heckenkamp

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Video-Kolumne Heidewitzka

Das hat es mit dem schweren „Betonklotz“ an der Lippebrücke auf sich

Hellweger Anzeiger Fotos Oktoberfest Werne

Darum gehen diese echten Bayern lieber auf das Werner als auf das Münchner Oktoberfest

Meistgelesen