Streikaufruf bei Lufthansa: Auswirkungen auf NRW noch offen

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat für Donnerstag und Freitag zu einem 48-Stunden-Streik bei der Lufthansa aufgerufen. Betroffen seien alle Lufthansa-Abflüge in Deutschland, wie die die Gewerkschaft am Montag in Frankfurt mitteilte. Das Unternehmen will den Streik mit juristischen Mitteln stoppen und bereitet gleichzeitig einen Sonderflugplan für die Streiktage vor.

04.11.2019, 17:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Streikaufruf bei Lufthansa: Auswirkungen auf NRW noch offen

Daniel Flohr, Stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Ufo, mit einer Warnweste. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild

Mögliche Auswirkungen auf die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen waren am Montag noch offen. „Generell ist die Lufthansa auf solche Fälle vorbereitet“, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Airports. Die Fluggesellschaft habe für Streikszenarien spezielle Einsatzpläne in der Schublade. Dazu gehörten Umbuchungen, die Zusammenlegung von Flügen, Ausweichen auf die Bahn und das Streichen von Verbindungen.

In Düsseldorf sind am Donnerstag und Freitag 48 beziehungsweise 44 Flüge der Lufthansa von und nach Frankfurt sowie München geplant. „Über mögliche Flugstreichungen haben wir noch keine Informationen“, sagte der Sprecher.

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