Straßen.NRW beklagt Gewalt gegen Mitarbeiter

Auseinandersetzung

Nicht alle Straßengegener sollen sich friedlich verhalten. Die Landesbehörde berichtet von einem Angriff auf einen ihrer Mitarbeiter.

Bergkamen

, 23.08.2019, 14:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Landesbetrieb wehrt sich dagegen, dass seine Mitarbeiter von einigen Straßengegnern auch persönlich angegangen werden. „Wir haben kein Problem damit, dass es Gegner der Straße gibt und dass sie ihren Protest auch äußern“, sagte Bernd Löchter, der Pressesprecher des Landesbetriebs. Die Behörde verwahre sich aber dagegen, dass ihre Mitarbeiter persönlich angegangen werden. „Das sind Beamte und Angestellte, die nur ihre Arbeit tun“, sagte er.

Löchter berichtete, dass Mitarbeiter der Landesbehörde auch persönlich angegriffen wurden. Beleidigungen seien dabei noch das harmloseste gewesen.

Vor Kurzem soll es zu einem Vorfall mit einem Mitarbeiter gekommen sein, der in der Nähe von Bergkamen wohnt. Er sei bei einem Sonntagsspaziergang mit der Familie offenbar von Straßengegnern erkannt, angegangen und „vor die Wand gedrückt“ worden sein, wie Löchter schilderte.

Das dürfte auch bei einem großen Teil der Straßengegner auf Missbilligung stoßen. Sprecher der Bürgerinitiative und der Grünen, die sich ebenfalls gegen sie Straße engagieren, hatten mehrfach betont, dass sie gewaltfreien Widerstand wollen. Gewalt gegen Polizisten, Mitarbeiter von Straßen.NRW und Bauarbeiter seien ein absolutes „No Go“.

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