Sternenpracht zu Weihnachten: Helfer mussten dieses Jahr mehr ins Lager packen als sonst

dzWeihnachtsmarkt

Zum vierten Mal haben die Herrnhuter Sterne Lünen zu Weihnachten erhellt. Beim Auf- und Abbau gab es dieses Mal für die Wirtschaftsbetriebe Lünen mehr zu tun als in den letzten Jahren.

von Lea Schönfeld

Lünen

, 12.01.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Traditionell leuchteten die Weihnachtssterne vom 25. November bis zum 6. Januar. Anders als üblich waren es in diesem Jahr 77 Sterne - fünf zusätzliche Sterne für die Münsterstraße wurden gesponsert.

Stadtwerke lagern die Sterne bis zum nächsten Weihnachtsfest

Die sogenannten Herrnhuter Sterne bauen die Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) jedes Jahr auf und ab. Das Helferteam besteht aus drei Mitarbeitern und einem Elektriker. Unter der Leitung von Martin Jossek (52) und Sebastian Schmidt (36) sind die Sterne in etwa zwei Tagen abgebaut und lagern bis zum nächsten Jahr bei den Stadtwerken. „Die Sterne sind eine Bereicherung für die Stadt Lünen“, sagt Martin Jossek. Für ihn gehören sie mittlerweile als fester Bestandteil zum Weihnachtsmarkt dazu. Das Team erhält seinen Auftrag vom Kulturbüro und ist auch für Bäume, Hütten und die so genannten Verweiltische auf dem Weihnachtsmarkt zuständig.

Über die Laternen bezieht WBL den Strom für die Herrnhuter Sterne. Bis jetzt musste kein Stern ausgewechselt werden. Jedoch erneuerte WBL die Leuchtkörper schon öfter. Bevor es die Sternengasse gab, sorgten Kerzen entlang der Lippe für eine weihnachtliche Stimmung. Daran kann sich Jossek noch gut erinnern: „Die Kerzen sind ein Teil meiner Kindheit.“

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