Statt Gammel-Kiosk: Boden für Neubau an Brechtener Straße bereitet

dzBestattungsinstitut

Die Erdarbeiten sind erledigt, jetzt wird die Bodenplatte für das geplante Bestattungsinstitut an der Brechtener Straße gegossen. Vorher kam es zu Verzögerungen.

Lünen

, 09.10.2018, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit Mitte vergangener Woche ist richtig Bewegung in dem von Meik Hibbeln (28) geplanten Bau eines Bestattungsinstituts an der Brechtener Straße gegenüber der Klinik am Park – dort, wo bis Juni dieses Jahres noch der von vielen Menschen aus Brambauer bezeichnete Gammelkiosk stand.

Erdarbeiten sind erledigt

Wie Hibbeln, Chef des gleichnamigen Dortmunder Bestattungshauses, Dienstag (9.) im Gespräch mit dieser Redaktion sagte, seien die notwendigen, vorbereitenden Erdarbeiten auf dem 500 Quadratmeter großen Grundstück so gut wie erledigt, „sodass wir jetzt bis Ende der Woche die Bodenplatte gießen können“.

Wasserleitung führt zur Verzögerung

Eigentlich, sagte der Bauherr weiter, „sollten die Arbeiten schon weiter fortgeschritten sein, aber wegen einer Wasserleitung, die entlang des Grundstücks führt, ist es zu Verzögerungen gekommen“. Das ist jedoch Schnee von gestern. Hibbeln geht davon aus, dass der Neubau Ende Januar, Mitte Februar 2019 steht. Dann soll auch der Eingang zu dem angrenzenden Volkspark neu gestaltet werden. Meik Hibbeln zählt zum Vereins-Vorstand der „Volksparkfreunde Brambauer“, dessen Mitglieder das Gelände seit Monaten auf Vordermann bringen.

Das Investitionsvolumen

Wie bereits berichtet, nimmt der 28-jährige Investor rund eine halbe Million Euro für den Bau des zweigeschossigen Bestattungsinstituts in die Hand.

Im Erdgeschoss soll auf einer Fläche von 200 Quadratmetern – neben Büros und einer Ausstellung rund um das Thema Bestattungen – ein großer Abschiedsraum entstehen.

Das Obergeschoss ist für eine Betriebswohnung verplant. Der Außenbereich soll eine Ausstellungsfläche für Grabmale beherbergen.

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