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Der FC TuRa Bergkamen muss in dieser Saison - widerwillig - in der Kreisliga A (1) auflaufen. Der Sportliche Leiter Kurt Gumprich zählt die vielen Nachteile auf - und hat einen besonderen Wunsch für die Zukunft.

Bergkamen

, 13.07.2018 / Lesedauer: 3 min

Der FC TuRa Bergkamen hat sich mit der Umgruppierung in die Kreisliga A (1) abgefunden. Der Traditionsverein wirft allerdings dem Kreisvorstand Unna/Hamm vor, an „Vereinen vorbei geplant zu haben“. „Wir würden uns wünschen, dass künftig auch die Querdenker der betroffenen Vereine mit ins Boot geholt werden, um in der neuen Saison eine optimale Lösung zu finden“, fordert der Sportliche Leiter des FC TuRa Bergkamen, Kurt Gumprich.

Keine Frage, die Unzufriedenheit über die neue Situation beim FC TuRa ist groß. Der Verein hatte sich extra vorbereitet, um den Kreisvorstand nochmals in einem Gespräch - das war für den 24. Juni angesetzt - umzustimmen. Leider wurde den Bergkamenern am Abend zuvor mitgeteilt, dass sie umgruppiert werden und kein Treffen mehr stattfinde.

„Diese Kommunikation ist äußerst fragwürdig, der Fußballkreis hätte uns gerne noch anhören können“, ist Gumprich enttäuscht.

Seiner Ansicht nach gehen dem dem FC TuRa durch den Wechsel in die Staffel A (1) gleich mehrere 1.000 Euro verloren - an Eintrittsgeldern und durch den Verkauf. Dadurch, dass der KSC und der SuS Oberaden aufgestiegen sind und der BSV Heeren zurück in die A (2) kehrt, fallen einige lukrative und zuschauerträchtige Derbys weg. Gumprich: „Ich habe Hochachtung vor dem BSV Heeren, der eine ganze Saison in der A (1) gespielt hat, aber seither hat sich die Situation in der Liga verändert.“

Auf der anderen Seite sei der FC TuRa Bergkamen nicht die schlechteste Mannschaft der für den Wechsel betroffenen Vereine gewesen, denn immerhin sei der VfK Weddinghofen abgestiegen. Gumprich stört die Formulierung, mit dem der Kreis im Vorfeld dieser Regelung erklärt habe. Und: „Was wäre gewesen, wenn RW Unna II nicht aus freien Stücken in die Hammer Gruppe gewechselt wäre?“, fragt sich Gumprich. „Dafür gab es keine Vorgabe.“

Für den TuRa-Verantwortlichen ist zudem unverständlich, warum ein Verein wie der SuS Oberaden, der erst über die Relegation in die Kreisliga A aufgestiegen ist, bevorzugt behandelt werde und künftig in der Staffel (2) spielen darf.

Die TuRaner wünschen sich eine bessere, für alle akzeptable Lösung für die nächste Saison. Zu Gesprächen sind dazu wohl nicht nur die Bergkamener bereit, da ja mehrere Vereine betroffen sind. Gumprich: „Wir stellen uns jetzt der Herausforderung in der Kreisliga A (1). Ich bekomme aber Bauchschmerzen, wenn ich höre, dass uns der Kreisvorstizende gleich zum Titelaspiranten macht. Das ist meine sportliche Meinung.“

Der FC TuRa Bergkamen muss in dieser Saison in der Kreisliga A (1) antreten, weil er als Viertplatzierter der A (2) die schlechteste der für einen Wechsel infrage kommenden Mannschaften stellt. Der VfK Weddinghofen ist abgestiegen, der TSC Kamen war Meister. Der BSV Heeren, der ein Jahr lang in der Hammer Kreisliga A gespielt hat, und die Aufsteiger Kamener SC und SuS Oberaden hatten durch den Kreisvorstand bereits im Vorfeld eine „Greencard“ für die A (2) bekommen. tt

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