Zeugin erscheint einfach nicht zur Polizei-Aussage - sondern äußert sich lieber im Internet

dzStadtsee-Attacke

Zwölf Leuten sollen einen Mann am Stadtsee attackiert haben. Ganz Werne ist besorgt, doch eine Zeugin erscheint einfach nicht zur Aussage. Statt bei der Polizei redet sie im Internet.

Werne

, 05.09.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Polizei ermittelt noch immer, was bei der brutalen Attacke auf einen 35-Jährigen am Stadtsee passiert ist. Eine Zeugin hatte sie dafür eingeladen, doch die ist laut Aussage der Polizei einfach nicht erschienen. Trotz Vorladung der Polizei.

„Man ist nicht verpflichtet, eine Aussage bei der Polizei zu machen“, sagt Polizeisprecherin Vera Howanietz auf Anfrage dieser Redaktion. Statt bei der Polizei äußerte sich die Zeugin lieber im Internet.

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„Sag mal, kannst du mir verraten, warum ich eine Zeugenvorladung habe“, schrieb die Frau, die der Redaktion bekannt ist, bereits im Juni im sozialen Netzwerk Facebook unter einem Beitrag.

„Als der Vorfall (...) passiert ist, war ich zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt nicht mal ansatzweise zugegen des Stadtsees“ veröffentlichte die Frau ihren Unmut weiter. Sie habe einzig von anderen Personen und aus der Zeitung von der Attacke erfahren.

Polizei hat einen Verdächtigen ermittelt - von wohl zwölf Tätern

Genau aus diesem Grund scheint die Frau nicht als Zeugin bei der Polizei erschienen zu sein. Möglicherweise wären die Ermittlungen nach einer Zeugenaussage bereits weiter. Trotzdem hat die Polizei nun einen Verdächtigen ermittelt - dabei sollen es aber zwölf Täter gewesen sein.

Neben der Aussage des Opfer sollen auch Hinweise aus der Bevölkerung bei den Ermittlungen geholfen haben.

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