Stadtmuseum probiert neue Veranstaltungen und Ausstellungen, um neue Besucher anzulocken

Stadtmuseum

Ob Yoga, Handlettering oder Mitmachausstellung – die Verantwortlichen des Werner Stadtmuseums bieten neue Formate, um neue Besucher anzusprechen. Und sie haben weitere Ideen.

Werne

, 16.11.2018, 05:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stadtmuseum probiert neue Veranstaltungen und Ausstellungen, um neue Besucher anzulocken

Wollen einen neuen Weg einschlagen: Dr. Katharina Hülscher (l.), Projektleiterin „Werne up’n Patt“ und Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer planen neue Veranstaltungen und Mitmachaktionen im Museum. © Claudia Hurek

Wie kann sich ein Stadtmuseum einer kleinen Kommune für die Zukunft aufstellen? Wie können die Verantwortlichen neue Besucher in das Museum locken? Diese und weitere Fragen haben sich Experten von Museen aus ganz Deutschland bei zwei Workshops in Werne gestellt. Sie sind zu dem Entschluss gekommen, dass Museen neue Wege gehen müssen, um attraktiver zu werden.

Wie das konkret für das Karl-Pollender-Museum in Werne aussehen könnte, stellte Leiterin Dr. Constanze Döhrer nun im Ausschuss für Kultur, Sport und Partnerschaften vor. Vor allem geht es dabei darum, das Museum sichtbarer zu machen – auch für potenzielle neue Besucher. Auf dem Museumsvorplatz müsse die Einrichtung deutlicher präsentiert werden, so Döhrer. Das gilt aber auch für den digitalen Bereich. Ein Auftritt im sozialen Netzwerk Facebook sei bereits geplant, so Döhrer.

Frischer Wind in der Ausstellung

Um jüngere Menschen und neue Besucher auf das Museum aufmerksam zu machen, plant Döhrer aber auch den direkten Kontakt bei einem Stand, der am Mittwoch, 5. Dezember, in der Stadt aufgebaut werden soll. „Wir wollen mit den Leuten sprechen, mit denen wir sonst nicht ins Gespräch kommen“, sagt Döhrer. Einen kostenlosen Glühwein gibt es oben drauf.

Darüber hinaus soll auch frischer Wind in die Ausstellung des Museums wehen. Es sollen „sprechende Dinge“ gezeigt werden, die eine Geschichte erzählen. Auch Mitmachausstellungen sind geplant oder eine Veranstaltung auf dem Museumsvorplatz, bei denen Geschichten an alten Dingen, die Besucher mitbringen können, erzählt werden. So sollen Besucher angesprochen werden, die den Weg vielleicht noch gar nicht ins Museum gefunden haben.

Neue Projektreihe läuft gut an

Das ist auch das Ziel bei der neuen Projektreihe „Afterwork bei Karl“. Bei verschiedenen Aktionen haben die Besucher die Gelegenheit, ihren Feierabend im Stadtmuseum ausklingen zu lassen. Den Auftakt zur Reihe bildet „Yoga bei Karl“ am Mittwoch, 21. Dezember, um 18 Uhr. Dieses Angebot läuft laut Döhrer bereits sehr gut an. Der Kurs zum Thema Handlettering, eine neue Form der Kalligrafie, am Mittwoch, 20. Februar, 18 Uhr, sei fast ausgebucht, so die Museumsleiterin. Ein Zeichen dafür, dass die Nachfrage nach neuen Wegen im Stadtmuseum da ist.

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