Stadtkirche St. Georg vielseitig nutzen

Neujahrsempfang der Gemeinde

Beim Neujahrsempfang der Ev. Kirchengemeinde Lünen ging es darum, wie die Stadtkirche zu einem Raum der Begegnung geworden ist und wie es 2019 weitergeht.

Lünen

, 20.01.2019, 14:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stadtkirche St. Georg vielseitig nutzen

Ein Dankeschön an die ehrenamtlichen Helfer des Bewirtungsteams richteten Pfarrerin Anja Bunkus und Pfarrer Udo Kytzia (M.) beim Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde Lünen und überreichten Einkaufs-Gutscheine für Geschäfte in der Lüner City an das rund 25-köpfige Team. © Volker Beuckelmann

Zu einem Raum der Begegnung mit Gott und den Menschen ist die evangelische Stadtkirche St. Georg geworden. Beim Neujahrsempfang der Ev. Kirchengemeinde Lünen berichteten Pfarrerin Anja Bunkus und Pfarrer Udo Kytzia am Sonntag, wie das gelungen ist und blickten zuversichtlich auf 2019.

Verschiedene experimentelle Angebote

„Das war ein reiches Jahr, wir sind sehr zufrieden“, sagte Bunkus und meint: „Wir haben die Kirche letztes Jahr neu entdeckt als Ort der Begegnung, wo Menschen Gott auf ganz unterschiedliche Weise erfahren können.“ Da die Gemeinde experimentell mit Gottesdienst-Formen und Aktionen gewesen sei, hätte es 2018 verschiedenste Angebote gegeben. Großen Anklang hätten musikalische Darbietungen gehabt, wie etwa der Singe-Gottesdienst im Advent. Positiv werteten Bunkus und Kytzia auch das „Kleine Orgelkonzert zur Marktzeit“, jeden Freitag von 11.45 bis 12 Uhr, das auch künftig die Menschen erfreuen soll.

„Herzens-Gebet“ hat sich etabliert

Zudem hat das ehrenamtliche Kirchenöffnungsteam dazu beigetragen, das Gotteshaus an vielen Stunden zu öffnen. So konnten hier zahlreiche Menschen auch abseits der Gottesdienste zur Ruhe, Besinnung und zum Verweilen kommen. Dank gebührte auch dem Bewirtungsteam für sein Engagement. Etabliert habe sich das „Herzens-Gebet“ mit anschließendem Frühstück, mittwochs. Weltliche Themen haben in der St.-Georg-Kirche auch eine Rolle gespielt bei Aktionen und Ausstellungen etwa zum Thema Umweltverschmutzung.

„Wir wollen, dass die Kirche ganz vielgestaltig von uns genutzt werden kann, ob Gottesdienste oder Kunstaktionen als gestalteter Raum, aber nicht als Selbstzweck, sondern weil die Kirche ein ganz besonderer Raum ist“, so Pfarrer Kytzia. Für den Sommer kündigte er eine „gestaltete“ Kirche an. Im März startet eine Gottesdienstreihe zum Thema „Gefährdung des Lebens“.

Einen Monat geschlossen

Pfarrerin Bunkus freut sich darüber, dass die Kirchenangebote Anklang finden: „Häufig kommen Eltern mit Konfirmanden-Kindern und sagen, sie fühlen sich hier wohl.“ Gemeindeglied Christel Skika lobt die Angebote der offenen Kirche, Konzerte und Abendveranstaltungen. Übrigens: Im Februar wird die Kirche für eine Parkettrenovierung für einen Monat geschlossen sein, um das alte Parkett gegen eine ebenerdige Lösung ohne Stolperkanten auszutauschen. Während der Schließung sind die Gottesdienste im Gemeindesaal.

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