Staatsanwältin fordert 13 Jahre Haft für Serienbankräuber

Ein gescheiterter Jura-Student und mutmaßlicher Serienbankräuber soll wegen schwerer räuberischer Erpressung und erpresserischen Menschenraubs für 13 Jahre ins Gefängnis. Das forderte die Staatsanwaltschaft in ihrem Plädoyer am Freitag vor dem Limburger Landgericht. Auf das Konto des 45-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen gehen laut Anklage 20 Überfälle in 16 Jahren. Dabei soll er auch andere Menschen in den Banken bedroht haben, um die Kassierer unter Druck zu setzen.

02.11.2018, 11:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Staatsanwältin fordert 13 Jahre Haft für Serienbankräuber

Das Landgericht in Limburg. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Bei dem Prozess geht es um Taten in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, die Beute summiert sich auf 400 000 Euro. Den Ermittlungen zufolge wussten Freunde und Familie nichts von der kriminellen Karriere des 45-Jährigen - er gaukelte ihnen demnach vor, bei einem großen Autokonzern zu arbeiten. Die Verteidigung plädierte auf eine „zweite Chance“ für den Angeklagten und ein „faires Urteil“.

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