Sprachlos in Bergkamen

Kommentar

29.12.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Da ist die Seniorin, deren Weihnachtspaket vom DHL-Boten in den Flur geworfen wird und dessen Inhalt gestohlen wird. Da sind die Overberger, die seit Tagen ihre Post vermissen, Zustell-Probleme beklagen und Sendungen vermissen. Allen gemein: Schwierigkeiten bei der Suche, adäquate Ansprechpartner bei der Deutschen Post und deren Tochterfirma zu finden, die ihre Beschwerden entgegen nehmen und Hilfe anbieten.

Und da ist der Sprecher der Deutschen Post DHL Group, Achim Gahr, der sich mit Blick auf die aktuellen Ereignisse im Stadtgebiet wortkarg zeigt und abwiegelt: Gehäufte Reklamationen bezüglich der vermissten Briefe habe es nicht gegeben und was den Zustelldienst der Pakete anbelange, benötige er konkrete Details. Allgemeine Informationen an seine Kunden, wo sie denn seitens des Unternehmens Hilfe erhalten können, mag er dazu nicht mehr geben. Nichts sehen, nichts hören und auch nichts sagen: Eine Taktik, die wohl noch im Kindergartenalter funktioniert, aber keineswegs erwachsene Menschen, die noch den eigenen Kundenstamm bilden, zufrieden stellt und weiter bindet.

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