Spezialisten fürs Bewahren: Restauratoren öffnen Werkstatt

Ob ein wertvolles Gemälde oder ein verrottetes Holzschiff: Restauratoren können alte Dinge bewahren. Was den Beruf und seine Aufgaben ausmacht, stellen Fachleute am 13. Oktober beim Europäischen Tag der Restaurierung vor.

09.10.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Restauratoren arbeiten normalerweise nicht unter den Augen der Öffentlichkeit. Der Europäische Tag der Restaurierung aber ist eine Ausnahme. An dem bundesweiten Aktionstag führen die Fachleute durch ihre Räume und Labore. In Nordrhein-Westfalen stellen rund 20 Museen und Restauratoren ihre Arbeit vor.

Im LVR-Landesmuseum in Bonn präsentieren Archäologen den Röntgenbereich und einen Skelettfund aus der Region. In Münster stellt sich die Denkmalpflege im Erbdrostenhof stündlich vor. Einige Museen bitten wegen begrenzter Teilnehmerzahlen um Voranmeldung, bei anderen ist das erst an Ort und Stelle möglich.

Deutschlandweit beteiligten sich über 150 Restauratoren und Institutionen in 120 Städten, erklärte der Verband der Restauratoren. „Gesichert: Die Spuren der Zeit“, lautet das diesjährige Motto. Der Verband möchte auch Nachwuchs finden, denn die Fachleute fehlen.

In Düsseldorf informiert das städtische Restaurierungszentrum. Verschiedene Objekte werden präsentiert - Möbel, verwitterte Taucherflossen, alte Holzfunde - und wie dem bloßen Auge verborgene Dinge sichtbar gemacht werden können. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln stellt unter anderem vor, wie schwierig die Restaurierung eines Rembrandts ist.

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