Spezialisten fürs Bewahren: Restauratoren öffnen Werkstätten

Restauratoren arbeiten mit bröselnden archäologischen Fundstücken und einzigartigen Kostbarkeiten wie einem echten Rembrandt. Wie die Arbeit abläuft, berichten die Spezialisten selbst: am Tag der Restaurierung in Museen.

13.10.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spezialisten fürs Bewahren: Restauratoren öffnen Werkstätten

Der Arbeitstisch der Restauratoren im Düsseldorfer Kunstmuseum. Foto: David Young/dpa

Am Sonntag stellen in vielen Museen die Restauratoren ihre Arbeit vor. Die Spezialisten für das Bewahren und Konservieren wertvoller Dinge informieren bei Führungen und Vorträgen. Der zweite Europäische Tag der Restaurierung hat das Thema „Gesichert: Die Spuren der Zeit“.

Der in Bonn angesiedelte Verband der Restauratoren möchte auf diese Weise auch Interesse an dem Beruf wecken. In Nordrhein-Westfalen beteiligen sich rund 20 Museen und Werkstätten, unter anderem in Bonn, Köln, Münster, Düsseldorf, Jülich, Detmold, Coesfeld, Hagen und Brühl. Beteiligt sind auch Spezialisten für die Restaurierung von Holz, Gemälden und Skulpturen sowie von Medien. Viele Häuser bitten wegen begrenzter Teilnehmerzahl um Voranmeldung.

Im LVR-Landesmuseum in Bonn präsentieren Archäologen den Röntgenbereich und einen Skelettfund aus der Region. In Münster stellt sich die Denkmalpflege im Erbdrostenhof stündlich vor. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln informiert über aktuelle Themen - etwa wie schwierig die Restaurierung eines Rembrandts ist.

Weitere Meldungen
Meistgelesen