Spatenstich für Mammutprojekt: Beginnt noch vor Weihnachten der Abriss der Fußgängerbrücke?

dzStadtentwicklung Werne

Noch steht die Fußgängerbrücke über der Münsterstraße. Bald soll sie abgerissen werden. Nun hat die Stadt zum Spatenstich eingeladen. Das bedeutet aber nicht, dass die Brücke gleich verschwindet.

Werne

, 18.11.2019, 17:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Stadtverwaltung und Bürgermeister Lothar Christ machen es offiziell: Sie laden für den 6. Dezember ein zum Spatenstich rund um das Mammutprojekt „Werne neu verknüpft“.

Es ist der feierliche Auftakt zu der umfangreichen Umgestaltung rund um die Horne. Als erste Baumaßnahme wird am Becklohhof/Münsterstraße ein Kreisverkehr entstehen. Dafür muss allerdings die Fußgängerbrücke über die Münsterstraße weichen.

Bürgermeister Christ kündigt Abriss vor Weihnachten an

Dies soll noch vor Weihnachten passieren, wie Bürgermeister Lothar Christ nun erklärte. Die Verantwortlichen aus dem Tiefbauamt zeigen sich hingegen zurückhaltender: „Wir können noch kein konkretes Datum nennen. Wann die Abrissarbeiten starten, wissen wir noch nicht. Ein Spatenstich meint nicht gleich, dass es direkt los geht“, erklärt Adrian Kersting, Leiter des Tiefbauamtes.

Es gebe noch einige vorbereitende Arbeiten vor dem Abriss. Dazu gehört etwa die Einrichtung der Baustelle und das Abtragen von Fundamenten, so Kersting. Dennoch sollen keine weiteren Wochen verstreichen, bevor das Bauwerk dem Erdboden gleich gemacht wird.

Spatenstich für Mammutprojekt: Beginnt noch vor Weihnachten der Abriss der Fußgängerbrücke?

Die ersten Arbeiten an der Fußgängerbrücke, hier die Verlegung von Glasfaserkabeln, deutete sich bereits Anfang November an. © Felix Püschner

Brückenabriss wohl am Wochenende

Der Abriss-Beginn werde frühzeitig bekannt gegeben, erklärt Gisbert Bensch, Projektmitarbeiter der Stadt Werne. Dieser soll möglichst am Wochenende erfolgen. An einem Freitagnachmittag nach dem Schulschluss am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg könnte der Abriss beginnen, so Bensch.

Wenn die Brückenteile über der Münsterstraße abgetragen werden, muss die viel befahrene einstige Bundesstraße (B54) voll gesperrt werden. Die gilt von der Kreuzung Konrad-Adenauer-Platz/Bahnhofstraße bis zur Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Cappenberger Straße. Die Vollsperrung werde laut Gisbert Bensch im besten Fall zwei Tage lang dauern.

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Anlieger dürfen in die Burgstraße, die direkt an der Fußgängerbrücke liegt, fahren. Eine weiträumige Umleitung wird dann über die Kurt-Schumacher- und Stockumer Straße sowie den Hansaring eingerichtet. Auch eine komplette Sperrung der Straße Becklohhof sei während der Abrissarbeiten möglich, so der Experte.

Teile der Brücke können herunter fallen

Die Münsterstraße werde man während des Abrisses mit einem Schotterbett schützen, erklärt Bensch. „Auch wenn die Straße später sowieso entfernt wird, sollten da keine tiefen Löcher entstehen.“ Denn: Teile der Brücke könnten herunterbrechen. Das gesamte Bauwerk werde aber nicht „herunterkrachen“, so Bensch.

In Teilen soll die Brücke mit Hilfe eines Krans Stück für Stück abgetragen werden. Insgesamt werden die Arbeiten etwa 14 Tage dauern. Währenddessen soll die Münsterstraße halbseitig gesperrt sein, so Bensch.

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