Sonnenwetter sorgt für steigende Ozonwerte

Die Ozon-Konzentration in der Atemluft hat am Dienstag an einer Messstation in Nordrhein-Westfalen die erste Meldegrenze überschritten. In Krefeld wurden 184 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Alle anderen 26 Messstellen blieben unterhalb der Meldegrenze von 180 Mikrogramm, wiesen mit mindestens 120 Mikrogramm aber ebenfalls erhöhte Werte auf. Das Landesumweltamt in Essen riet Ozon-empfindlichen Menschen, Anstrengungen im Freien zu vermeiden.

25.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Sonnenwetter sorgt für steigende Ozonwerte

Eine junge Frau verteilt Sonnencreme auf ihrem Arm. Foto: Caroline Seidel/Archiv

Ozon ist ein farbloses und giftiges Gas in der Atmosphäre. Es kann die Schleimhäute reizen sowie Atemwegsbeschwerden und Kopfschmerzen hervorrufen. Eine natürliche Ozonschicht in über 20 Kilometern Höhe schützt die Erde vor schädlicher UV-Strahlung. In Bodennähe wird es bei starker Sonneneinstrahlung durch chemische Prozesse aus Schadstoffen wie etwa Stickoxiden gebildet. Überschreitet die Konzentration die Menge von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter, muss die Öffentlichkeit informiert werden. Ab 240 Mikrogramm gelten die Warnungen für alle Menschen.

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