Solebad bietet 20 Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen

dzNeubau

Die Fertigstellung des Solebades nimmt immer konkretere Formen an, das erste Becken wurde bereits vorübergehend befüllt. Doch wie steht es um die Personalsituation für das neue Bad?

von Julian Reimann

Werne

, 17.12.2018, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Knapp vier Monate bleiben noch, dann soll das Solebad offiziell an den Start gehen. Der Bau befindet sich auf der Zielgeraden, der Zeitplan wird aller Voraussicht nach eingehalten. Um spätestens in den Osterferien des kommenden Jahres die Besucher in Empfang zu nehmen, muss auch die Personalfrage geklärt sein.

„Wir wollen bis zum 1. März das geplante Personal komplett eingestellt haben“, berichtet Jürgen Thöne, Geschäftsführer des Solebades in Werne, auf Anfrage der Redaktion. „Die Zeit bis zur Eröffnung wollen wir nutzen, um das gesamte Mitarbeiter-Team intensiv einzuarbeiten.“ Geplant sei in diesem Zusammenhang vor allem eine umfangreiche Aus- und Fortbildung der neuen Mitarbeiter. Daher befinde man sich seit den Sommermonaten in einer Einstellungsoffensive.

Personalsuche für die Aufsicht so gut wie abgeschlossen

Hinter den Bereich Aufsicht können die Bad-Betreiber nach eigenen Angaben bis zum Ende des Jahres einen Haken machen. Im Sommer und im Herbst dieses Jahres liefen zwei Ausschreibungsverfahren, auf die sich genug Interessierte beworben hätten. „Neun Stellen für die Beckenaufsicht konnten wir bereits mit Fachpersonal besetzen“, so Thöne. „Die letzte offene Stelle besetzen wir bis Ende des Jahres.“ Damit wolle man zumindest in diesem Bereich die Personalplanung abschließen.

Die Bewerbungsverfahren für die Bereiche Empfang/Kasse sowie die Reinigung laufen aktuell noch. „Unser Ziel ist es, für beide Bereiche jeweils fünf Mitarbeiter einzustellen“, erklärt Thöne. Die Zahl der letztlich eingestellten Personen könne aber noch abweichen, da man sich nach den Bewerbern richte, je nachdem, wie viele sich auf Voll- oder Teilzeit bewerben.

Wichtig sei nur, dass die vorgeschriebenen Dienstpläne eingehalten werden können. Die Bewerbungsfrist ist auf Mitte Januar terminiert, um bis zum selbsterklärten Termin im März das gesamte Personal eingestellt zu haben.

Rettungsfähigkeit auch beim Kassenpersonal wünschenswert

Die Stellenausschreibung für die Kasse hatte kürzlich bei einer Leserin für Verwirrung gesorgt. Sie wunderte sich über den Punkt in der Profilbeschreibung, dass der Nachweis einer Rettungsfähigkeit durch das Rettungsschwimmabzeichen Silber der DLRG wünschenswert sei. Normalerweise benötigen lediglich Mitarbeiter der Beckenaufsicht dieses Abzeichen. Die Solebad-Betreiber streben jedoch eine hohe Flexibilität im Personal an.

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„Geplant ist es, ein modernes und flexibles Team auf die Beine zu stellen“, erläutert Thöne auf Anfrage. „Daher könnten nach Bedarf auch Mitarbeiter aus den Bereichen Empfang und Reinigung bei der Beckenaufsicht eingeplant werden.“ Dafür ist jedoch das Rettungsschwimmabzeichen Silber Voraussetzung. Er betont allerdings, dass das Nichtbesitzen eines solchen Nachweises kein Ausschlusskriterium sei.

Mitarbeiter aus dem alten Bad erneut eingestellt

Unter den neu eingestellten Mitarbeitern sowie unter den Bewerbern befinden sich laut Aussage des Solebad-Geschäftsführers auch einige der 2015 entlassenen Mitarbeiter des alten Solebades. Ihnen hatte man die Möglichkeit eingeräumt, sich im Ausschreibungsverfahren für das Bad erneut zu bewerben. Wie viele von den alten Mitarbeitern im kommenden Jahr auch im neuen Solebad arbeiten werden, wollte Thöne jedoch nicht sagen.

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