So war der erste Western vom Schwerter Theater am Fluss

Sandy

Das Theater am Fluss in Schwerte führt erstmals einen Western auf. „Sandy“ heißt das Stück. Was den Zuschauer bei der Eigenproduktion erwartet und wie es dem Premierenpublikum gefallen hat.

Schwerte

29.09.2019, 12:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
So war der erste Western vom Schwerter Theater am Fluss

TaF, Theater am Fluss, Premiere "Sandy" © Foto: Manuela Schwerte

Am Freitagabend feierte das Theater am Fluss mit dem Western „Sandy“ eine erfolgreiche Premiere. In zwei Stunden entführte das rund 20köpfige Ensemble die Zuschauer in den Wilden Westen.

So ist das Bühnenbild

Vor der Saloon-Tür liegen Cowboystiefel verstreut auf dem Boden. Auf einem alten Fass kleben „Wanted“ Plakate. Hinter der holz vertäfelten Theke reihen sich Schnapsflaschen aneinander – die Western Stimmung ist perfekt.

Darum geht es bei „Sandy“

Amerika des 19. Jahrhunderts: Zwei adelige Damen (Christiane Masiak, Silke Auer) landen mitten im nirgendwo in einer kleinen Stadt namens Sandy. Der Kutscher (Justus Hein) hat Feierabend – die nächste Postkutsche fährt erst am nächsten Tag. Den Damen bleibt nichts anderes übrig, als im einzigen Saloon des Provinznests unterzukommen.

Wer spielt noch mit?

Doch dort sind sie völlig fehl am Platz. Im Saloon wimmelt es nur so von merkwürdigen Gestalten: ein verrückter General (Herbert Hermes), pokernde Banditen (Benjamin Belligoi, Michael Rotthowe), gelangweilte Huren (Alina Kaufmann, Katharina Hülsmann), der betrunkene Sheriff (Marco Kuhnke) und die schlagfertige Saloon-Wirtin Sandy (überzeugend verkörpert von Sina Weber).

Wer sich nicht benimmt, der bekommt von Sandy einen mit der Bratpfanne drüber. So ergeht es auch dem gesuchten Wayne Marvin (Anselm Polduwe) – dem gefährlichsten Verbrecher Utahs. Gefesselt hält Sandy ihn im Saloon gefangen, aber dort kann er nicht bleiben. Die Lage spitzt sich weiter zu, als noch mehr unerwartete Gäste im Saloon erscheinen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So war es beim ersten Western des Theaters am Fluss in Schwerte

Colts und Pokerrunden, Cowboys und Ladys - Fotos von der Premiere von "Sandy"im Theater am Fluss in Schwerte.
29.09.2019
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TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
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TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
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TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte
TaF, Theater am Fluss, Premiere
"Sandy"© Foto: Manuela Schwerte

„Ein Saloon ist ein Ort, an dem die Menschen glauben, sie könnten sich vor der gnadenlosen Wirklichkeit verstecken“, sagt Wirtin Sandy. Ein Ort an dem sich also auch Banditen ideal verstecken können – wie in Sandy’s Saloon. Wer steckt hier mit wem unter einer Decke, und wer kommt lebend aus dem Saloon wieder raus?

Das erwartet die Zuschauer darüber hinaus

Die Autoren Stefan Schroeder und Ingo Löwen haben nicht nur 34 Anspielungen auf bekannte Western in das Stück eingebaut, sondern auch heimatbezogene Witze, die für viele Lacher im Publikum sorgten. Neben dem eindrucksvollen Bühnenbild dienten auch die Videosequenzen für das richtige Western Gefühl.

So gefiel es dem Premierenpublikum

Die witzige und temporeiche Geschichte und die großartige Leistung aller Darsteller begeisterte das Publikum und erntete viel Applaus für alle Beteiligten, vor allem für Autor und Regisseur Ingo Löwen.

Dann kann man Sandy noch sehen

Weitere Vorstellungen sind am 29. September um 16 Uhr und am 1., 3., 11. und 13. Oktober jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es unter tickets@theateramfluss.de und in der Ruhrtalbuchhandlung Schwerte, Hüsingstraße.

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