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So schminken Sie sich zum Halloween-Zombie

Halloween steht vor der Tür. Aber wie sorgt man bei all den gruseligen Gestalten eigentlich noch für Aufsehen? Marvin Müller von der Werner Freilichtbühne hat unsere Volontärin Sylva Witzig in einen Zombie verwandelt. Und so geht's...
30.10.2019
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Das Equipment für den Halloween-Zombie ist überschaubar und auch nicht besonders teuer: Latex-Milch und Aqua-Schminke gibt's im Karnevals-Store. Watte, Ultra-Haar-Lack, einen Schwamm und Liquid Make-Up in der Drogerie. Alles zusammen kostet rund 25 Euro. Ein Tipp von Marvin Müller: Sich selbst schminken ist schwierig. Eine helfende Hand kann also nicht schaden.© Felix Püschner
Die Haare sollten nach hinten gebunden und die Haut so gut es geht entfettet werden. In der Regel genügt eine Gesichtswäsche. Dann wird eine erste Schicht Latex-Milch aufgetragen. Sobald sie getrocknet ist, kommt die Watte zum Einsatz. Sie wird mit einer weiteren Schicht Latex-Milch überpinselt und so fixiert. Das dienst als Basis für die spätere Modellierung.© Felix Püschner
Nachdem das Gesicht mit einem Pinsel gepudert werde, lässt sich das Make-Up vorsichtig mit einem Schwamm auftragen. Weil es nicht gerade einfach ist, eine gruselige Halloween-Visage zu schminken, rät Marvin Müller von der Werner Freilichtbühne übrigens dazu, sich von einem Freund oder Bekannten helfen zu lassen. Man will ja schließlich gut aussehen - auch als Zombie.© Felix Püschner
Jetzt machen sich Watte und Latex-Milch bezahlt: Mit der Schere rückt Marvin Müller RN-Volontärin Sylva Witzig ganz vorsichtig zuleibe, schneidet Risse und Löcher in die künstliche Haut. Die lässt sich später normalerweise relativ schmerzfrei wieder abziehen. Zumindest über den Augenbrauen kann eine zuvor aufgetragene Schicht Vaseline allerdings nicht schaden.© Felix Püschner
Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Farbe. Mit einem Schwamm lassen sich Schattierungen an Augen, Wangen und dem Hals auftupfen - und zum Abschluss künstliches Blut mit dem Pinsel. Das Blut hat Müller zuvor mit etwas Puder und schwarzer Farbe aufgemotzt: "Sonst sieht das einfach nur nach Marmelade aus." Und dann ist die Horror-Fratze auch schon fertig.© Felix Püschner
So sieht die fertige Zombie-Fratze aus. Wer nicht ganz ungeschickt ist, kann das schon in einer Stunde schaffen - und zwar mit viel Liebe zum Detail.© Felix Püschner
So sah RN-Volontärin Sylva Witzig vorher aus.© Felix Püschner
Beim Kostüm haben es Zombies eigentlich recht einfach: Ein alter Pulli reicht schon völlig aus - wenn man ihn an ein paar Stellen einschneidet und mit roter Acrylfarbe vollschmiert. Die "Wunden" hat Marvin Müller mit etwas Bastelknete modelliert. Die wurde zuvor auf kleine Pappstückchen geklebt, auf den Pullover aufgenäht anschließend getrocknet.© Felix Püschner