So kommen die Gaben pünktlich und problemlos unter den Weihnachtsbaum

dzTipps für Weihnachten

Damit die Geschenke an Weihnachten rechtzeitig ankommen und Kunden nicht in die Preisfalle gelockt werden, gibt die Verbraucherzentrale NRW Tipps für Online-Bestellung und Geschenk-Versand.

Schwerte

, 20.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Vorbereitungen für Weihnachten laufen auf Hochtouren: Geschenke werden bestellt, zu Hause verpackt und wieder auf den Weg gebracht. Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, damit die Gaben ohne Probleme pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Tipps zur Online-Bestellung

Wer seine Geschenke online bestellt, muss auf mehrere Dinge achten. „Online-Shopper sollten sich weder von schönen Internetseiten noch von tollen Versprechungen und vermeintlich günstigen Preisen blenden lassen“, rät die Verbraucherzentrale NRW.

Viele Produkte sind im Internet nur günstiger zu haben, wenn die Preise online mit denen im stationären Handel verglichen werden. Zudem sollten Kunden bei den Datenschutzbedingungen darauf achten, ob die persönlichen Angaben möglicherweise auch für Werbung genutzt oder an Dritte weitergegeben werden.

Bei der Zahlung sollten Kunden darauf achten, die Zusatzkosten in die Gesamtrechnung einzubeziehen. Sonst kann der Preisvorteil zur Kostenfalle werden. Soll das Geschenk doch zurückgesendet werden, haben Kunden ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Der Kauf- und Versandpreis wird dann vom Händler übernommen - Ausnahme sind Zusatzkosten bei Expresslieferungen.

Tipps zum Versand von Geschenken

Damit die Weihnachtspäckchen nach dem Verpacken rechtzeitig ankommen, rät die Verbraucherzentrale beim Versand zu einem Blick auf die Zustellbedinungen. Wer tagsüber nicht Zuhause ist, kann eine Ersatzzustellung, beispielsweise beim Nachbarn, anmelden. Der Nachbar sollte vorher allerdings informiert werden, da er fremde Pakete nicht annehmen muss,

Wer es eilig hat, kann zum Expressversand ausweichen. Der ist allerdings etwas teurer als der Standardversand. Wird das Paket auf dem Weg beschädigt, ist es in der Regel versichert – die Höchstgrenze liegt meist zwischen 500 und 750 Euro. Der Schaden muss innerhalb von sieben Tagen gemeldet werden. Geht die Ware verloren, sollte sich der Absender umgehend beim Kundenservice melden.

Tipps für den Versand von Briefen

Wer statt einem Paket einen Brief mit einer Warensendung verschickt, kommt kostengünstiger weg. Die Ware ist dann jedoch nicht versichert und scheidet von einer Sendungsverfolgung aus. Wer Geld in einem frankierten Umschlag verschickt, hat auch keinen Anspruch auf Schadensersatz. Die Verbraucherzentrale rät daher das Geldschenk als Wertbrief zu versenden. Der Service kostet extra.

Last-Minute-Weihnachtsgrüße erreichen ihr Ziel meist noch rechtzeitig, wenn man einen Expresszuschlag bezahlt.

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