So geht es mit der Baustelle auf der Dortmunder Straße an der Zufahrt zur B 236 weiter

dzBaustellen-Verkehr

Wegen einer Baustelle, auf der nicht gearbeitet wurde, kam es auf der Dortmunder Straße (B54) Dienstag (27.) zum Verkehrschaos. Gegen Abend war die Baustelle Geschichte. Doch für wie lange?

Lünen

, 28.08.2019, 17:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bis zum Baustart auf der - am Montag (26.) auf der Dortmunder Straße (B54) eingerichteten und dann am Dienstag (27.) schon wieder zurückgebauten - Baustelle an der Zufahrt zur B 236 werden noch ein paar Tage ins Land gehen.

Wie Stadtsprecher Benedikt Spangardt am Mittwoch (28.) auf Anfrage unserer Redaktion sagte, bleibe die Dortmunder Straße erstmal frei.

Als frühesten Starttermin für die Baustelle wegen des Neubaus eines Rückhaltebeckens sei nach Angaben von Straßen NRW jetzt die 38. Kalenderwoche geplant, sagte Spangardt weiter. Das wäre Montag, der 16. September.

Es gibt mehrere Bombenverdachtspunkte

Bis dahin werden nach Angaben des Stadtsprechers rund um die Baustelle mehrere Bombenverdachtspunkte vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg unter die Lupe gekommen.

Ob das auch der Grund war, dass auf der bereits am Montag (26.) eingerichteten Baustelle am Dienstag (27.) nicht gearbeitet wurde, dazu machte Spangardt keine Angaben: „Dazu habe ich noch keine Information von Straßen NRW.“

Dort war am späten Mittwoch Nachmittag für unsere Redaktion niemand mehr zu erreichen.

Wie von unserer Redaktion berichtet, war Dienstag (27.) auf der Dortmunder Straße der Teufel los. Dort herrschte ein Verkehrschaos, dass manchem Autofahrer ungeachtet der ohnehin schon hohen Außentemperaturen die Schweißperlen auf die Stirn trieb.

Grund dafür war, dass es im Bereich der Anschlussstelle zur B236 seit Montag (26.) eine Fahrspur weniger gab, weil der Geradeaus-Verkehr nach Brechten über die rechte Linsabbiegspur zur B 236 geführt wurde. Damit stand nur noch eine Linksabbiegespur zur Verfügung - obwohl auf der Baustelle nicht gearbeitet wurde.

Darüber beschwerten sich Autofahrer bei der Stadt, die nachmittags die Baufirma anwies, die Absperrungen bis zum Baustart zurückzunehmen. Was dann auch geschah.

„Abstimmung vor Ort gegeben“

Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte Spangardt Dienstag Nachmittag außerdem:

„Es hat wegen der sehr langen Rückstaus heute auch eine Abstimmung vor Ort gegeben, mit der Polizei, der Verkehrssicherungsfirma und der Stadt Lünen. Man will schauen, ob man die Verkehrsführung während der Bauzeit noch optimieren kann. Ich hoffe, dass ich Ihnen dazu bereits morgen mehr sagen kann.“

Auf Nachfrage sagte Spangardt dann am Mittwoch Nachmittag, dass für die erneute Sperrung zumindest eine Änderung geplant sei: „Um lange Rückstaus wie am Dienstag zu vermeiden, soll das Linksabbiegen über die rechte Linksabbiegespur weiterhin möglich sein. Daneben dient sie als Geradeaus-Fahrspur Richtung Brechten.“

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