Sim-Jü-Fazit 2018: Schausteller haben kaum was zu meckern

dzVolksfest-Bilanz

Der lange, warme Sommer hat die Menschen wohl etwas empfindlich gemacht. Der Kälteeinbruch hielt doch einige am Montag vom Kirmesbesuch ab. Doch das Wochenende hat alles herausgerissen.

Werne

, 30.10.2018, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Samstag und Sonntag waren sehr gute Tage“, sagt Patrick Arens (51) aus der traditionsreichen Dortmunder Schausteller-Familie. Vor allem der Samstag sei aus seiner Sicht hervorragend gelaufen. Arens, Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Schausteller und Marktkaufleute (BSM): „Die Leute kamen früh und sind lange geblieben.“

Der Kälteeinbruch hinterließ Spuren

Auch der Sonntag konnte die Schausteller auf Sim-Jü zufriedenstellen. Der Kälteeinbruch hinterließ dann doch seine Spuren laut Arens. „Die Besucher kamen erst sehr spät zum Feuerwerk.“ Das sei in den Vorjahren zum Teil anders gewesen.

Die Umstellung von warmen Spätsommer-Temperaturen auf die Oktober-Kälte sei wohl zu schnell gewesen.

Sim-Jü-Fazit 2018: Schausteller haben kaum was zu meckern

Das Bayern-Festzelt war vor allem am Wochenende gut besucht, sagt Betreiber Thomas Lübcke. © Wilco Ruhland

Die Kälte macht auch Thomas Lübcke für den relativ schwachen Besuch am Montag in seinem Bayernzelt auf dem Hagen verantwortlich. „Es war zu kalt, die Leute bleiben dann nicht so lange im Zelt“, sagt er auf Anfrage.

Erinnerung an Stinkbomben-Drama

Dagegen sei das Wochenende für ihn gut gelaufen. Im vergangenen Jahr war das anders: Damals sorgte eine Stinkbombe am umsatzträchtigen Samstagabend für eine Räumung des Zeltes und hohe Verluste. Lübckes Bilanz für Sim-Jü 2018: „Wir kommen natürlich wieder.“

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