Die Planungen für Sim-Jü in Werne laufen auf Hochtouren. Es gibt bereits die Bestätigung für vier neue Fahrgeschäfte auf der Kirmes. Eine Weltneuheit ist dabei.

Werne

, 25.02.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Noch sind es sieben Monate bis Sim-Jü. Doch schon jetzt ist klar, welche Karrussels sich vom 26. bis 29. Oktober in Werne drehen werden. Dabei sind vier neue Fahrgeschäfte, die zuvor noch nie auf der Traditionskirmes in Werne aufgebaut wurden. Und ein Fahrgeschäft ist eine Weltneuheit.

Nach Sim-Jü ist vor Sim-Jü – das ist das Motto des langjährigen Marktmeisters Jürgen Menke. Deshalb stecken die Verantwortlichen schon längst in den Vorbereitungen für die kommende Kirmes Ende Oktober. Bereits Ende Januar hat sich der Arbeitskreis Sim-Jü getroffen und über potenzielle Fahrgeschäfte diskutiert.

„Eine schöne Mischung“

Wie in jedem Jahr haben sich viel mehr Schausteller mit ihren Karussells für Sim-Jü beworben als Stellplätze möglich sind. Allein 220 bis 230 Bewerbungen seien für die Groß- und Kinderfahrgeschäfte für Sim-Jü 2019 eingegangen, erzählt Alina Mertens. Sie ist die Nachfolgerin von Jürgen Menke und übernimmt zum ersten Mal die Marktleitung.

Schnell haben sich die Verantwortlichen auf vier neue Fahrgeschäfte geeinigt. „Das ist eine schöne Mischung aus Hoch- und Rundfahrgeschäften“, erklärt Mertens.

Eine Weltneuheit wird Werne auch bekommen: Schausteller Mario Weber kommt mit „Jetlag“ zu Sim-Jü. Das Großfahrgeschäft ist gerade in England fertiggestellt worden und feiert ab dem 5. April Premiere auf der Palmkirmes in Recklinghausen, wie Mario Weber erzählt.

Alles dreht sich

Weber erklärt, was sein neues Fahrgeschäft ausmacht: Das Karussell verfügt über vier Ausleger, die nach oben abknicken können auf 135 Grad. Diese sind mit Kreuzen versehen, an denen Gondeln hängen, die sich drehen können.

Auch das Karussell an sich kann sich drehen und ist mit einem Turm, der sich zwei Meter ausfahren lässt, bestückt. Eine Höhe von zehn Metern kann das Fahrgeschäft laut Weber damit erreichen.

Das Konstrukt ist etwas schräg aufgebaut – ähnlich wie beim Breakdance. Laut des Schaustellers wirken Kräfte von 4,6 g auf den Fahrgast. Zum Vergleich: Auf der eine der größten Achterbahnen Deutschlands, der Silver Star im Europa-Park Rust, erlebt der Fahrgast eine Geschwindigkeit von 4 g.

Eine Weltneuheit und drei neue Fahrgeschäfte drehen sich auf der Sim-Jü in Werne

Das Laufgeschäft „Viva Cuba“ soll Am Griesetorn aufgebaut werden. © Hartmann

Neben dem rasanten Fahrgeschäft „Jetlag“, das auf dem Hagen stehen wird, sind drei Großfahrgeschäfte erstmals bei Sim-Jü dabei. Das Laufgeschäft „Viva Cuba“ bietet laut Angaben des Fahrzeugbauers Dietz auf vier Etagen verschiedene Effekte und Features an. Es wird nach jetzigen Planungen Am Griesetorn stehen.

Neu ist auch das Rundfahrgeschäft „Predator“ der Firma Kaiser auf dem Parkplatz auf dem Berg. Bei diesem Fahrgeschäft soll es laut Herstellerangaben „genauso actionreich wie im gleichnamigen Film“ zugehen. An zwei hochfahrenden Masten sind zehn Gondeln montiert, die sich drehen und kopfüber stehen.

Höhe von 65 Metern

Hoch her geht es bei „Infinity“. Die riesige Überkopf-Schaukel der Firma Hoefnagels, die auf dem Kurt-Schumacher-Platz stehen soll, bringt es auf eine Höhe von 65 Metern.

Neben den Neuheiten bietet die Sim-Jü laut Marktmeisterin Alina Mertens altbewährte Fahrgeschäfte wie Shaker, Breakdance, Autoscooter, Big Monster, Jumpstreet, Twister, Musik-Express und Wellenflug. Auch eine Geisterbahn und ein Riesenrad werden bei Sim-Jü 2019 nicht fehlen.

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