Silvesterbilanz der WBL: Zwei Wochen bis zur letzten Rakete

Aufräumen nach Feuerwerk

Zwei Wochen wird es wohl dauern, bis Lünen von Feuerwerksmüll befreit ist. Das schätzt man bei der WBL. Eine Partylaune macht den Reinigungskräften dieses Jahr die Arbeit etwas leichter.

Lünen

, 02.01.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Silvesterbilanz der WBL: Zwei Wochen bis zur letzten Rakete

In der Innenstadt ist nur noch wenig Müll vom Silvesterfeuerwerk zu finden. In Nordlünen müssen die Müllfahrzeuge aber noch in einigen Straßen durchkehren. © Matthias Stachelhaus

Nach der großen Party kommt das große Aufräumen. Das ist nicht nur bei den Gastgebern von Silvesterparties so, sondern auch bei den Wirtschaftsbetrieben Lünen (WBL).

Mit drei Kehrmaschinen und vier Reinigungskolonnen sind die Mitarbeiter zu Jahresbeginn auf Lünens Straßen unterwegs und beseitigen die Hinterlassenschaften des Silvesterfeuerwerks.

Zwei Wochen Dauereinsatz

Rund zwei Wochen werden sie brauchen, bis die Stadt einmal komplett durchgefegt ist. Das schätzt WBL-Prokurist Rainer Evelt am Donnerstag (2.1.). „Wenn es geht, versuchen wir gleich in Kombination mit Maschinen und händischer Reinigung an einem Ort anzurücken.“

Silvesterbilanz der WBL: Zwei Wochen bis zur letzten Rakete

Es wird noch bis zu zwei Wochen dauern, bis sämtlicher Silvestermüll entsorgt ist. © Matthias Stachelhaus

Die Müllmenge durch abgebranntes Feuerwerk zum Jahreswechsel 2020 in Lünen lasse sich laut Evelt noch nicht genau benennen. Seiner Schätzung nach sei vergleichbar viel geknallt worden wie in vergangenen Jahren. „Das war teilweise schon ganz ordentlich.“

Müll konzentriert sich auf Plätzen

Eine Besonderheit könne man allerdings von den Orten des Feuerwerksmülls ableiten. Viele Menschen haben sich wohl auf den großen Plätzen Lünens getroffen und dort zusammen gefeiert.

Auf dem Marktplatz in der Innenstadt oder in Brambauer gab es laut Evelt viel mehr Feuerwerksmüll zu beseitigen als sonst. „Das finden wir gar nicht so schlecht“, sagt er. Das mache ihm und seinen Kollegen die Arbeit etwas leichter.

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