Sicherheitskonzept soll Schlägereien und Ausschreitungen an Rosenmontag 2020 verhindern

dzKarneval in Werne

Nach heftigen Ausschreitungen vor zwei Jahren gingen Stadt und Polizei mit einem neuen Sicherheitskonzept an Rosenmontag 2019 an den Start. Das Konzept hat sich bewährt, soll auch 2020 greifen.

Werne

, 20.02.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor zwei Jahren kam es am Rande und nach dem Rosenmontagszug zu Auseinandersetzungen und Schlägereien. Die Polizei wurde der Lage zwischenzeitlich kaum Herr. Daher gingen die Verantwortlichen mit einem neuen Sicherheitskonzept ein Jahr später an den Start - mit Erfolg.

Ausgelassene statt aggressive Stimmung: „Im Vergleich zum Rosenmontag 2018, an dem es viele Schlägereien gab, blieb es 2019 verhältnismäßig ruhig“, schrieben wir in einem ersten Fazit vor einem Jahr. Die verstärkte Präsenz von Polizei, Ordnungsamts- sowie privaten Sicherheitskräften hat sich bezahlt gemacht. „Mit diesem Konzept gehen wir auch Rosenmontag 2020 an den Start“, sagt Ordnungsamtschefin Kordula Mertens auf Anfrage der Redaktion.

Sicherheitszentrale wird eingerichtet

Dazu zähle wieder ein hoher personeller Aufwand - im vergangenen Jahren waren es rund 100 Kräfte - sowie die Einrichtung einer Sicherheitszentrale direkt im Brennpunkt des Geschehens, nämlich im Bürgersaal des Alten Rathauses. Das in den vergangenen Jahren ausgesprochene Glasverbot, das Verletzungen der Gäste minimiert, gebe es dieses Jahr natürlich auch wieder. Das DRK stehe im Pfarrheim St. Christophorus und an der Sparkasse bereit.

Im Vorfeld des Rosenmontagszuges 2020 werde das Jugendamt wieder die Geschäftsleute in der weiteren Innenstadt auf das Alkohol-Verkaufsverbot an Minderjährige erinnern.

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