Selmer Pfadfinder waren mit Scouts aus Workington zu Besuch in Schottland

dzGemeinsamer Austausch

Die Selmer Pfadfinder machten sich auf den Weg nach Schottland, um dort auf die Pfadfinder der Partnerstadt Workington zu treffen. Es gab viel Spaß und einen schmerzlichen Abschied.

Selm/Dunfermline

, 24.08.2019, 12:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits zum fünften Mal trafen sich die Selmer Pfadfinder mit den Harrington-Scouts aus der englischen Partnerstadt Workington. „Es ist bemerkenswert, wie sehr wir in den letzten Jahren zusammengewachsen sind und wie sehr sich der Gedanke des gemeinsamen Austausches von den Leitern auf die Kinder und Jugendlichen überträgt“, so Philipp Jünemann von den Selmer Pfadfindern.

Am 3. August machten sich die 37 Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Alter von elf bis vierzig Jahren von Selm auf den Weg über Amsterdam und New Castle nach Dunfermline nördlich von der schottischen Hauptstadt Edinburgh.

Abwechslungsreiches Programm“

„Dort haben wir uns auf der Scout-Adventure-Campside Fordell Firs einquartiert. Hier erwarteten wir die englischen Pfadfinder, die mit uns zusammen ihre alljährliche Sommerfreizeit verbringen wollten“, so die Pfadfinder weiter.

Von der Workingtoner Pfadfinderchefin Ellen Brown wurde ein abwechslungsreiches Programm organisiert und viele spannende Dinge konnten gemeinsam unternommen werden. „Wir besuchten in Edinburgh den Zoo und die Ausstellung Dynamic Earth. Zeitgleich fand das weltbekannte straßenkünstlerfest Fringe auf der berühmten Royal Mile statt“, so die Selmer Pfadfinder. Dieses Fest besuchten die englischen und deutschen Pfadfinder gemeinsam.

Auch auf dem schottischen Pfadfindergelände gab es zahlreiche Kletteraktivitäten und Gruppenspiele. „Es war eine große Freude zu sehen wie die englischen und deutschen Kinder zusammenwuchsen und bis spät in die Nacht gemeinsam Zeit verbracht haben. Ans schlafen war nicht zu denken und so wurde bis spät in die Nacht gemeinsam gespielt und sich unterhalten. Es war schön anzusehen, wie die ursprünglichen Sprachbarrieren überwindet wurden. Nicht nur bei den Leitern wurden die bereits bestehenden Freundschaften ausgebaut, es kamen etliche neue unter den Jugendlichen hinzu. Jede freie Minute wurde für den gemeinsamen Austausch genutzt“, erzählen die Pfadfinder erfreut.

Halsbänder getauscht

„Schmerzvoll empfanden wir die Verabschiedung am Freitag“, heißt es weiter. Wie für Pfadfinder üblich wurden die Halstücher getauscht und wie es bei den Selmer Pfadfindern Brauch ist, gemeinsam das Lied „Nehmt Abschied Brüder“ gesungen.

„Nun nach der mehr als erfolgreichen gemeinsamen Zeit sind wir überglücklich und zudem sehr müde. Wir sind traurig da man sich nur so selten sehen kann, daher war klar, dass es ein nächstes Treff geben muss und so haben wir uns deshalb bei der Verabschiedung für einen weiteren Austausch in Deutschland im nächsten Jahr verabredet.“

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