Schulcheck: Selma-Lagerlöf-Schule in Selm setzt auf selbstgesteuertes Lernen

dzSchuljahr 2020/21

An dieser Schule gibt es keine Hausaufgaben. Vielmehr setzt sie auf selbstgesteuertes Lernen in unterschiedlichen Kompetenzstufen. Ein Gewinn für alle Schüler.

Selm, Olfen, Nordkirchen

, 15.10.2019, 11:17 Uhr / Lesedauer: 3 min

Robotik, Computer, Delf-Zertifikat und vieles mehr. Die Sekundarschule in Selm hat ein ganz besonderes Programm und eine besondere Struktur.

Dass macht unsere Schule so besonders

Das sagt Schülersprecher Mislemm Mouslemani: „Unsere Schule zeichnet aus, dass wir eine freundliche und respektvolle Umgebung bieten können. Niemand wird durch seine Nationalität oder Herkunft diskriminiert. Durch die SVV haben die Klassensprecherinnen und Klassensprecher die Möglichkeit, die Schule mitzugestalten und die Wünsche der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu vertreten. Das Verhältnis zwischen Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern ist immer respektvoll. Als Schüler hat man das Gefühl, dass individuell gearbeitet wird. Jeder darf nach seinem Lernstand lernen. Auch bei Fragen, die den Unterricht nicht betreffen, haben die Beratungslehrerinnen oder auch Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer immer ein offenes Ohr. Als Schüler dieser Schule fühlt man sich respektiert und gut aufgehoben.“

Schulcheck: Selma-Lagerlöf-Schule in Selm setzt auf selbstgesteuertes Lernen

Mislem Mouslemani © Sekundarschule

Darum empfehlen Eltern diese Schule

Das sagt die Elternpflegschaftsvorsitzende Simone Scharna: „An unserer Schule herrscht eine harmonische, fröhliche und offene Atmosphäre. Man trifft auf ein engagiertes Lehrerkollegium viele Ideen und große Offenheit für Neues. Dinge werden nicht nur geplant, sondern auch tatsächlich umgesetzt.

Dabei ist Elternmitarbeit erwünscht und wird auch entsprechend gewürdigt, weshalb sich immer mehr Eltern in den Mitwirkungsgremien engagieren.

Die Schule arbeitet nicht defizitorientiert, sondern schaut besonders auf die Entwicklung von Stärken.

Durch besondere Unterrichtsangebote kommt die Schule dem Anspruch des Förderns und Forderns gut nach. Im Unterricht können die Schülerinnen und Schüler in den Hauptfächern und in Physik auf unterschiedlichen Anspruchsebenen (E-Kurse/ G-Kurse) lernen. Natürlich wird auch in den anderen Fächern differenziert gearbeitet, sodass jedes Kind mitgenommen wird.

Gut gefallen mir in dem Zusammenhang des Förderns und Forderns auch die außerunterrichtlichen Zusatzangebote, der tolle AG-Bereich und das Fahrtenkonzept. Das Angebot motiviert die Schülerinnen und Schüler, Neues zu entdecken und kennenzulernen. Ein Highlight im letzten Jahr war die Fahrt nach Polen Poznańń.

Die SLSS arbeitet nach dem Prinzip „Keiner geht unter“. Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule wird gut begleitet. Durch die Hospitationstage und den Kennenlernnachmittag wird ein richtig „guter Start“ in die neue Schule ermöglicht.

Der Übergang nach Jahrgang 10 wird ebenfalls gut begleitet. Durch Praktika, Bewerbungstrainings, die BO-Beratung, durch die Laufbahnberatung der Lehrerinnen und Lehrer sowie die Agentur für Arbeit erfolgt eine hervorragende Vorbereitung.

Die Kooperation mit dem Städtischen Gymnasium Selm wird aufgebaut und bereits gelebt. Es gibt eine gute mediale Ausstattung, die im Unterricht selbstverständlich genutzt wird.“

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Simone Scharna © Sekundarschule

So digital tickt unsere Schule

Das sagt Schulleiterin Karin Vogel: „Alle Klassenräume sind mit Präsentationstechnik ausgestattet. Dazu gehören Beamer, Klassenlaptop und Lautsprecher. Apple-TVs sind vorhanden und dienen der einfachen Projektion der erstellten Tablet-Inhalte. Es wird mit Tablets in vielen Zusammenhängen gearbeitet. Lehrerinnen und Lehrer nutzen die Tablets als Tafelersatz, zu Präsentationszwecken oder etwa als Dokumentenkamera. So können rasch Schülerergebnisse visualisiert werden. Schülerinnen und Schüler nutzen die Tablets in sehr verschiedenen Bereichen, etwa im Rahmen der individuellen Förderung, zu Forschungszwecken, zur Internetrecherche, zur Visualisierung von Gruppenergebnissen, zur Strukturierung ihrer Arbeit (etwa durch Mind-Maps) oder zur eigenen Medienproduktion.

Die Schule verfügt über ein sehr gut ausgearbeitetes Medienkonzept auf dessen Grundlage die Medienentwicklungsplanung mit dem Schulträger erfolgte. Durch Mittel aus Förderprojekten wird zeitnah die digitale Infrastruktur weiter ausgebaut (Glasfaser WLAN im ganz Gebäude) und die mediale Ausstattung so verbessert, dass Tabletkoffer in allen Klassen zum Einsatz kommen können.“

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Karin Vogel © Sekundarschule

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt die Schulleiterin Karin Vogel: „Eine Schule im Aufbau hat selbstverständlich einen großen Entwicklungsbedarf. Räumlichkeiten müssen der Schulform angepasst werden, neue Unterrichtsmaterialien finanziert werden. Auch die personelle Ausstattung muss einer Schule des längeren gemeinsamen Lernens angepasst werden. Hier kooperieren der Schulträger, die Bezirksregierung und die Schulleitung eng miteinander, um gemeinsam den Ausbau der Schule zu forcieren.“

So berichtet die Presse über die Schule

Ursula Vahle ist begeistert. Zusammen mit einigen Schülern der Ehrenamts-AG der Selma-Lagerlöf-Sekundarschule spielt sie ein Spiel, bei dem es darum geht, Lieder anhand einiger Worte zu erraten und das Lied dann zu vervollständigen. „Ich war hin und weg“, schwärmt die Bewohnerin der Selmer Seniorenresidenz. Diese Nachmittagsaktivitäten sind Teil der Ehrenamts-AG, die es seit dem Schuljahr 2018/2019 an der Sekundarschule gibt.

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