Selma-Lagerlöf-Schule in Selm: Wie Tablet und Co. beim Lernen in der Sekundarschule helfen

Sekundarschule Selm

Die Schulleitung der Selma-Lagerlöf-Sekundarschule sieht sich gut gerüstet in Sachen neue Medien. Aber wie kommt das bei den Schülerinnen und Schülern an?

Selm

28.11.2019, 05:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Selma-Lagerlöf-Schule in Selm: Wie Tablet und Co. beim Lernen in der Sekundarschule helfen

Neue Medien, wie Tablets oder Fernseher, gehören für die Schüler inzwischen zum Schulalltag. © Sekundarschule

„Man versteht jetzt alles viel besser und man sieht von hinten auch besser“, sagt Leon aus der Klasse 7 der Selma-Lagerlöf-Schule Selm. Der 13-Jährige sieht ganz praktische Vorteile in dem Einsatz der neuen Medien im Unterricht: egal, ob Tablets, Fernseher oder Handy.

Beatrize ergänzt, wie „klasse es ist, dass man sogar zoomen kann“. Alex sieht einen Vorteil darin, dass „Seiten aus dem Arbeitsheft gezeigt und auch wirklich gemeinsam bearbeitet werden können“. Das Resümee von Lars und Tom: „Der Unterricht ist spannender und technikbezogener. Es geht einfach schneller voran.“

Seit dem Schuljahr 2019/20 hat die Selma-Lagerlöf-Sekundarschule in ihren Unterrichtsräumen verstärkt auf Groß-Fernseher gesetzt. Mühelos können die Fernseher vom Tablet oder Handy jederzeit im Unterricht angesteuert werden. Unterrichtsinhalte können lebhafter und anschaulicher dargestellt und vermittelt werden.

Schüler und Eltern sollen Medienkonzept mitgestalten

Schüler und Lehrer greifen auf die Präsentationsmedien zurück. Alle können so aktiv den Lernprozess steuern. „Hier wird Teilhabe gelebt. Handlungskompetenzen, die für die Berufsvorbereitung wichtig sind, werden so viel besser geschult“, berichtet Schulleiterin Karin Vogel.

Medienkompetenzen sind an der Selma-Lagerlöf-Sekundarschule laut Bekundungen der Schule in allen Unterrichtsfeldern verankert. Ein umfassendes Medienkonzept nehme die Unterrichtsentwicklung, Fortbildungen, die Vernetzung, Infrastruktur und Ausstattung, das Bildungsmanagement und die Rahmenbedingungen in den Fokus.

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Auch Schüler und Eltern sollen zur Weiterentwicklung des Medienkonzeptes beitragen. „Eltern sind die Experten für ihre Kinder. Sie können genau beschreiben, welche Schwierigkeiten im Bereich der Mediennutzung zu Hause auftauchen und welche Präventionsarbeit Schule und Elternhaus gemeinsam leisten sollten. Die Sicht der Schüler und ihre Bedürfnisse müssen Berücksichtigung finden“, erläutert die stellvertretende Schulleiterin Eva Graß-Marx.

Schule am Tag der offenen Tür kennenlernen

Finanziert wurden die neuen Medien auch durch Sponsoring der innogy SE. Mit der Firma hat die Schule schon seit Jahren eine enge Kooperation. Vor allem der MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) profitiert davon. „Hier sieht man exemplarisch, wie eine Unternehmenskooperation positiv auf Lernprozesse in der Schule wirken kann“, so Karin Vogel.

Selma-Lagerlöf-Schule in Selm: Wie Tablet und Co. beim Lernen in der Sekundarschule helfen

Die Firma innogy hat auch 2019 die Selma-Lagerlöf-Sekundarschule unterstützt. Maria Allnoch (M.) von innogy freut sich über die gute Partnerschaft. Bürgermeister Mario Löhr, Eva Graß-Marx (3.v.l.) und Karin Vogel (2.v.r.) von der Sekundarschule sowie Insa Bußmann (l.) und Jana Müller-Simdorn vom Förderverein bedanken sich für die Unterstützung. © Foto: Malte Woesmann / Stadt Sel

Am Tag der offenen Tür, am Freitag, 6. Dezember, können sich die Grundschuleltern mit ihren Kindern vom Medieneinsatz an der Sekundarschule überzeugen.

Der Tag der offenen Tür an der Selma-Lagerlöf-Schule Selm, Südkirchener Straße 16, ist am 6. Dezember Die Schule lädt dazu ein, am Nikolaustag in der Zeit von 15.30 bis 17.30 Uhr die vielfältigen Angebote der Schule kennenzulernen und in gemütlicher Atmosphäre Gespräche mit Lehrern, Eltern, Schülern und Schulleitung zu führen.
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