Sechspuriger Ausbau der A40 beginnt im Kreuz Bochum – Baustelle auf der A43 wandert

dzInfomesse von Straßen.NRW

Der Ausbau der Autobahnen A43 und A40 ist ein Mega-Projekt. Jetzt wird ein Teil der A40 zwischen Dortmund und Bochum früher sechsspurig ausgebaut, als geplant. Auf Pendler kommt einiges zu.

Bochum

, 15.11.2019, 14:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf Autofahrer und Pendler, die die A43 und die A40 zwischen Bochum und Dortmund regelmäßig nutzen, kommt in den nächsten Jahren einiges zu. Der sechspurige Ausbau der beiden Autobahnen ist ein Mega-Projekt, das nun in eine weitere Phase geht.

Im Zuge der Bauarbeiten auf der A43 wird bereits ab 2025 im Kreuz Bochum auch auf der A40 gebaut. „Hier wird die Autobahn zwischen Bochum-Harpen und Bochum-Werne sechsspurig ausgebaut“, erklärte Anton Kurenbach von Straßen.NRW.

Der übrige Ausbau der A40 soll erst dann in Angriff genommen werden, wenn die Arbeiten auf der A43 abgeschlossen sind. „Damit wollen wir einen Mega-Stau verhindern“, so Kurenbach. Allerdings mache es auch keinen Sinn, im Kreuz Bochum erst auf der A43 zu bauen und dann später noch einmal auf der A40.

Kreuz Recklinghausen fertig – So geht es weiter auf der A43

  • „Im Kreuz Recklinghausen werden wir bereits am 18. November fertig sein - dreispurig fahren können Autofahrer hier aber noch nicht“, so Kurenbach. Dafür sei das fertiggestellte Stück zu kurz. Erst, wenn die A43 ab Herten ausgebaut sei, werde die Autobahn hier dreispurig sein – voraussichtlich ab September 2020.
  • 2022 sollen die Bauarbeiten auf dem Teilstück zwischen Bochum-Riemke und Bochum-Gerthe beginnen. Zehn Brücken müssen in diesem Teilbereich erneuert werden.

Sechspuriger Ausbau der A40 beginnt im Kreuz Bochum – Baustelle auf der A43 wandert

Der Teilabschnitt zwischen Bochum-Riemke und Bochum-Gerthe führt direkt ins Kreuz Bochum. Zehn der Brücken (BW) müssen hier erneuert werden. © STraßen.NRW

Das ist im Kreuz Bochum geplant

Das Kreuz Bochum ist Anfang des Jahres 2019 zu einem gesonderten Bauabschnitt geworden, weil die Bundesregierung die sechsspurige A40 in den Bundesverkehrswegeplan 2030 als „vordringlich“ aufgenommen hat. Täglich fahren zwischen Bochum-West und Dortmund-West rund 95.000 Fahrzeuge. Damit ist die Autobahn jetzt bereits überlastet – genauso wie die A43.

Anwohner sollten ursprünglich Teile der Gärten abgeben

Der Ausbau des Kreuzes war für die A43 bereits geplant und wird nun um die A40-Verbreiterung ergänzt. Gebaut werden soll zwischen 2025 und 2030. In den letzten Monaten hatte es Diskussionen und Aufregungen bei den Anwohnern der kleinen Siedlung „Auf dem Knust“ gegenüber des Ruhrparkes gegeben. Sie sollten teilweise mehrere Meter ihrer Gärten für den Ausbau der Autobahn abgeben.

Durch die umfassende Neuplanung aber, so Anton Kurenbach von Straßen.NRW, hätten sich nun jedoch neue Möglichkeiten ergeben. Damit gebe es gute Nachrichten, die den Anwohnern bei einer Infomesse am 19. November in Bochum präsentiert werden sollen.

Die Pläne für die A40 zwischen Bochum-West und Dortmund-West

Geplant sind 3 Bauabschnitte:

  • Autobahndreieck Bochum-West bis Bochum-Harpen – Start: nach Fertigstellung der A43, Länge: 6,2 Kilometer

  • Bochum-Harpen bis Bochum-Werne (Autobahnkreuz Bochum) – Start: 2025, Planfeststellungsverfahren 2022, Info für Bürger 19.11.2019, Länge: 3,7 Kilometer

  • Bochum-Werne bis Autobahnkreuz Dortmund-West – Start: nach Fertigstellung der A43, Länge: 6,7 Kilometer

Die Infomesse am 19. November

Straßen.NRW stellt den Ausbau des Kreuzes Bochum am Dienstag, 19. November, zwischen 16 und 20 Uhr bei einer Infomesse in Bochum (Amtshaus Harpen, Harpener Hellweg 77) vor.

Eingeladen sind alle Bürger und Autofahrer – nicht nur aus Bochum. Vorgestellt werden der sechssuprige Ausbau der A40 von Bochum-Harpen bis Bochum-Werne und der weitere Ausbau der A43 zwischen Bochum-Riemke und Bochum-Laer. Dazu gibt es stündlich einen Vortrag, außerdem können Bürger und Autofahrer den Experten Fragen zum Projekt stellen.

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