Sechs Phasen für den Umbau des Holzwickeder Bahnhofs

dzGestaltungskonzept

Das im Oktober 2019 vorgestellte Konzept zur Gestaltung des Bahnhofs und der näheren Umgebung umfasst insgesamt sechs Phasen.

Holzwickede

, 08.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Erste Phase: Die erste Phase konzentriert sich auf den Mittelsteig des Bahnhofs und sieht eine neue Dachkonstruktion vor. Das zuständige Planungsbüro „Reicher Haase“ aus Dortmund sieht hier im Konzept einen Bau vor, der „architektonisches Markenzeichen“ für die Gemeinde werden könnte.

Zweite Phase: Läuft es optimal, wäre ein neues Dach für den Bahnhof im Zeitraum 2021/22 nicht unrealistisch. Bedeutet aber auch: Vorher ist der gewünschte Durchstich unter den Gleisen zwischen Bahnhof- und Stehfenstraße nicht zu erwarten. Den sowie weitere Parkplätze sieht das Konzept als zweiten Schritt vor.

Dritte Phase: In Folge des Durchstiches ist es denkbar, dass der Park+Ride-Parkplatz südlich der Gleise an der Bahnhofstraße umstrukturiert wird. Hier würde ein Teil der bisherigen PKW-Stellplätze zugunsten einer Rad- und Busstation wegfallen. Auch könnte eine Art Vorplatz zum Bahnhof umgesetzt werden.

Sechs Phasen für den Umbau des Holzwickeder Bahnhofs

Südlich des Bahnhofs sind Punkte aus dem Konzept tatsächlich schon in der Umsetzung: Aus privater Hand entsteht das links im Bild eingezeichnete Wohn- und Geschäftsgebäude aktuell bereits. Auch der Anbau für die Feuerwehr ist im Bau. Ob die Park+Ride-Fläche dazwischen in einigen Jahren ähnlich dem Konzept realisiert wird, muss sich zeigen. © REICHER HAASE ASSOZIIERTE RHA

Konzept nennt mittelfristige Planung und zeigt Vision auf

Für die Phasen eins bis drei sieht das Konzept einen Entwicklungszeitraum von fünf Jahren vor. Die nachfolgenden Schritte sind eher als langfristige Vision zu werten, die sich auf Raum für Wohnen und Gewerbe konzentrieren.

Vierte Phase: Das Konzept sieht eine gewerbliche Weiterentwicklung am Rewe-Supermarkt vor und nennt hier ein Parkdeck sowie Gebäude für Wohnen und Dienstleister. Auch könnte die Parksituation im Süden im Bereich Feuerwehr-Gerätehaus und Norma-Supermarkt dann neu strukturiert werden, um mehr Parkraum zu schaffen.

Fünfte Phase: Auch im Bereich des Aldi-Supermarktes könnten sich neue Flächen für Wohnen und Dienstleistungen ergeben. Im Süden wäre eine Wohnbebauung da denkbar, wo sich momentan an der Bahnhofstraße die Flüchtlingsunterkünfte befinden.

Sechste Phase: Das Planungsbüro rechnet durch die Aufwertung des Bahnhofsumfeldes damit, dass sich im Bereich Einzelhandel weitere Interessenten für dann vorhandene Objekte finden könnten.

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