Schwerter Rettungswagen verbrachte die Neujahrsnacht auf der A2

dzFeuerwehr

Für den Jahreswechsel hatte die Schwerter Feuerwehr extra den dritten Rettungswagen besetzt, um die Einsätze zum Jahreswechsel in zu bewältigen. Doch dann kam alles anders.

Schwerte

, 01.01.2020, 14:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Jahreswechsel bedeutet für die Feuerwehr stets einen großen Aufwand. Denn neben den Einsätzen in der Brandbekämpfung ist auch der Rettungsdienst gefordert. Deshalb hatte man extra den dritten Schwerter Rettungswagen der Feuerwehr über den Jahreswechsel besetzt. Doch der fuhr dann nicht in der Ruhrstadt seine Einsätze.

Während es in der Ruhrstadt zwar dunstig, aber nicht nebelig war, betrug in Lünen und Dortmund die Sicht in der Nacht zu Neujahr gerade Mal zehn Meter. Das führte vor allen auf der A2 zu verschiedenen Unfällen, an denen insgesamt 18 Autos beteiligt waren. Die Rettungsleitstelle orderte deshalb auch einen der Schwerter Rettungswagen auf die Autobahn zwischen Dortmund Nord-Ost und Kamen.

A2 blieb über Stunden komplett gesperrt

Neben den Schwertern waren mehrere Autobahnmeistereien, Einsatzkräfte der Polizei, der Rettungsdienste und der Feuerwehr im Einsatz. Von 1.46 Uhr bis 11.20 Uhr am Morgen war die Autobahn zwischen Dortmund Nordost und Kamen/Bergkamen komplett gesperrt. Der erste Unfall passierte bereits um 1.46 Uhr im Kreuz Dortmund Nordost . Drei Autos waren daran beteiligt, einen der Fahrer verdächtigt die Polizei getrunken zu haben.

Massenkarambolage mit vielen Verletzten

Ein noch schwererer Unfall ereignete sich nahezu zeitgleich auf Höhe Dortmund-Lanstrop. Insgesamt 15 Fahrzeuge waren im dichten Nebel in eine Massenkarambolage verwickelt. Neun Fahrzeuge erlitten Totalschaden. Über ein Dutzend Verletzte mussten versorgt werden. Das besondere Problem dort: In dem dichten Nebel hätten die Autofahrer keine Rettungsgasse gebildet, so die Polizei Dortmund. Deshalb war es für die Rettungskräfte besonders schwierig zum Einsatzort vorzudringen.

Weitere Unfälle in Dortmund und Lünen

Weitere Unfälle ereigneten sich am Lüner Ende der B236, auf der A1 in Höhe Hamm und in Dortmund zwischen Brackel und Asseln. Auch hier wurden Menschen verletzt.

„Wir hatten nur die Meldung, dass der Rettungswagen auf der A2 im Einsatz bleibt“, so die Schwerter Feuerwehr. In Schwerte gab es zwar ein erhöhtes Aufkommen an Rettungseinsätzen über den Jahreswechsel, doch der wurde auch mit den zwei in Schwerte verbliebenen Rettungswagen bewältigt.

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