Schwerter Geschäfte punkten in der Vorweihnachtszeit bei ihren Kunden

dzEinzelhandel

In der Vorweihnachtszeit ist die Konkurrenz durch den Internet-Handel groß. Doch die Schwerter Händler können offenbar beim Kunden punkten. Sie freuen sich derzeit über gute Geschäfte.

Schwerte

, 22.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Während bei Amazon gestreikt wird und viele Bestellungen vermutlich nicht mehr ihren Platz als Weihnachtsgeschenk unterm Christbaum finden werden, gibt sich der Schwerter Einzelhandel mehrheitlich zufrieden. „Es läuft kunterbunt“, berichtet C&A-Filialleiterin Vivi Zekiqi. „Schwerte ist halt keine Großstadt und die Hemmung, zum Shoppen rauszugehen ist viel geringer als zum Beispiel in Dortmund mit seinem heftigen Massenandrang.“

Auf dem Niveau des Vorjahres

Auch Günter Leiendecker vom Sporthaus Intersport berichtet positives: „In der letzten Woche haben wir schon viele warme Sachen verkauft, das Geschäft läuft auf dem Niveau vom Vorjahr. Die Schwerte-Gutscheine der Werbegemeinschaft laufen richtig gut. Und ich glaube, diese Woche wirds auch nochmal richtig rund gehen.“

„Schwerte hat zu kämpfen“, meint Joachim Kockelke vom Geschenke- und Schmuckladen Kettler. Die großen Einkaufszentren zögen viele Kunden an und der Internethandel sei ein mächtiger Konkurrent. Kockelke setze deshalb auf Serviceleistungen, die der Kunde im Netz nicht bekomme: das kunstvolle Verpacken der Geschenke, persönliche Reklamationen oder auch Veranstaltungen für Kunden im eigenen Hause sind für ihn Heilmittel für den Einzelhandel. „Wir bekommen aber auch ganz viel Lob, besonders von Kunden, die nicht aus Schwerte kommen und denen das Einkaufen in der Ruhrstadt super gut gefällt.“

Lieferung garantiert bis zum Heiligen Abend

Auf dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger versuchte der Ayuda Eine-Welt-Laden neue Kunden zu gewinnen, berichtet Elke Altfeld. Sie sei zufrieden mit dem derzeitigen Umsatz: „Der Dezember ist immer unser stärkster Monat und wir haben sehr zuverlässige Stammkunden. Unsere Kunden bestellen kaum im Internet.“

Sehr zufrieden gibt sich Olaf Bachmann vom gleichnamigen Buchhandel. „Bei Amazon wird gestreikt, während wir eine Lieferquote von nahezu 100 Prozent haben. Da hat der Einzelhandel zur Zeit die Nase vorn. Wenn wir ihnen am kommenden Samstag sagen: Das Buch wird Heiligabend noch geliefert - dann ist das Buch auch da!“

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