Darum flog am Dienstagmorgen ein Hubschrauber über Schwerte

Gasleitung

Am Dienstagmorgen gingen die Blicke vieler Schwerte gen Himmel. Dort drehte eine schwarzer Helikopter über lange Zeit seine Runden. Der Passagier hatte eine konkrete Aufgabe.

Schwerte

, 12.11.2019, 11:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Darum flog am Dienstagmorgen ein Hubschrauber über Schwerte

Dieser Hubschrauber des Unternehmens Ais Lloyd flog am Dienstag mehrere Runden über Schwerte. © Foto Holger Bergmann

Der Hubschrauber flog sehr tief und war deshalb unangenehm laut. An der Seite konnte man die Aufschrift „Air Lloyd“ erkennen. Der Luftfahrzeug-Dienstleister ist bekannt für seine Rundflüge.

Doch dieser Flug diente nicht der Vergnügung von privaten Passagieren, die sich die Ruhrstadt mal aus der Luft ansehen wollten. Er hatte einen konkreten Grund. An Bord saß neben dem Piloten ein Beobachter. Er überprüfte aus der Luft die Gasleitungen unter Schwerte.

Baustellen in der Nähe der Gasleitung

Aus der Entfernung kann man natürlich nicht die Dichtigkeit der Leitungen überprüfen, laut einem Air-Lloyd-Sprecher konzentriert sich der Beobachter vorrangig auf Verwerfungen der Erde oder auf Baustellen in der Nähe der Leitung.

Findet der Beobachter zum Beispiel eine Baustelle, landet der Hubschrauber und die Baustelle wird überprüft. Das erfolgt im Auftrag des Netzbetreibers.

Das Unternehmen Air Lloyd hat seinen NRW-Standort auf dem Flughafen Bonn Hangelar. Die Service-Leitungen reichen von Verkauf von Hubschraubern und Flugzeugen über deren Wartung bis hin zur Flugschule. Die Spezialisten kümmern sich nach Unfällen auch um den Abtransport der beschädigten Flugzeuge oder Hubschrauber.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fußgänger überfahren
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall in Schwerte übernimmt jetzt die Staatsanwaltschaft
Hellweger Anzeiger B236 in Schwerte
B236-Ausbau soll erst im Frühling starten – Eigentümer bereitet sich auf Enteignung vor
Hellweger Anzeiger Anwohnerprotest in Schwerte
Altstadt in Schwerte: Absperrbügel gegen Radler scheitern am Klimanotstand
Meistgelesen