A1 nach Unfall Richtung Dortmund wieder frei - Stau hat sich aufgelöst

Verkehrsunfall bei Werne

Ein schwerer Unfall mit drei Verletzten ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen auf der A1. Sie war Richtung Dortmund bis 9 Uhr voll gesperrt. Nun ist die Autobahn wieder frei.

Werne

, 15.08.2019, 07:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
A1 nach Unfall Richtung Dortmund wieder frei - Stau hat sich aufgelöst

Der Unfall auf der A1 forderte nach aktuellen Angaben drei Verletzte. © Feuerwehr Werne

Der Unfall passierte am Donnerstag, 15. August 2019, gegen 6.45 Uhr auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Dortmund/Köln. Etwa in Höhe der Abfahrt Werne-Nord, also Hamm-Bockum/Werne, waren insgesamt offenbar drei Fahrzeuge in den Unfall verwickelt.

A1 nach Unfall Richtung Dortmund wieder frei - Stau hat sich aufgelöst

© Feuerwehr Werne

Warum es zur Kollision eines Kleintransporters mit einem Lkw kam, ist momentan noch unklar. Laut Polizeisprecherin „ist der Kleintransporter seitlich in den Lkw gefahren und hat sich dann überschlagen“. Der Zusammenprall forderte drei Verletzte. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen war im Einsatz.

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Köln beziehungsweise Dortmund voll gesperrt. Seit 9 Uhr war der linke der beiden Fahrstreifen wieder frei. Mittlerweile hat sich der Stau aufgelöst.

Hier der Einsatzbericht der Feuerwehr Werne im Wortlaut:

Am Donnerstagmorgen 6:41 Uhr wurde der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Einsatzstichwort auf dem digitalem Meldeempfänger war „TH_PERSON_KLEMMT - VU 3 LKW“.
Ein Kleinlastwagen war auf einen vor ihm fahrenden LKW aufgefahren. Dabei wurden insgesamt drei Personen verletzt, eine davon schwer. Der schwerverletzte Beifahrer wurde durch den Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr versorgte der Rettungsdienst bereits die schwer verletzte Person am Mittelstreifen der Autobahn. Zwei weitere Mitfahrer wurden ebenfalls verletzt und durch nachrückende Kräfte behandelt.
Aufgrund des Einsatzstichwortes wurde ein weiterer Notarzt durch den Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle geflogen. Da keine Person eingeklemmt war, beliefen sich die Aufgaben der Feuerwehr auf die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Patientenversorgung.
Desweiteren zählte zu den ersten Maßnahmen der Feuerwehr den Brandschutz sicher zu stellen und auslaufende wasserverunreinigende Medien zu binden. Die freiwilligen Kräfte der Feuerwehr betreuten andere Beteiligte an der Unfallstelle und sicherte diese ab. Es wurden Aufgrund der potentiellen Brandgefahr die Batterien abgeklemmt. Die Patienten wurde mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die BAB 1 in Fahrtrichtung Köln bis ca. 8 Uhr voll gesperrt. Im Einsatz waren vier Fahrzeuge und 21 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne, Christoph 8, drei RTW und ein Notarzt aus Werne sowie drei Streifenwagen der Autobahnpolizei.

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